März 13, 2017

Rezension | Jennifer Estep | Spinnengift

Eigentlich scheint endlich einmal alles perfekt in Gin Blancos turbulentem Leben: Ihre größte Gegnerin ist tot, sie versteht sich gut mit ihrer Schwester und ist rundum glücklich mit ihrem Lover Owen. Doch dann taucht Salina Dubois in der Stadt auf – Owens Exfreundin, die grausame Rache üben will und alles daran setzt, zurückzuerobern, was einst ihr gehörte. Die Südstaatenschönheit entpuppt sich als gefährliche Gegnerin, die nicht nur über mächtige Wasserelementarmagie verfügt, sondern auch ein undurchsichtiges Spiel spielt. Doch sie hat ihre Rechnung ohne Gin Blanco gemacht. Die macht sich natürlich sofort daran, Salinas Geheimins zu lüften – koste es, was es wolle.

Meine Meinung

Gefühlt habe ich schon viel zu lange kein Buch mehr von Jennifer Estep gelesen. Und vielleicht lag es daran, dass ich „Spinnengift“ innerhalb weniger Stunden inhaliert hatte und von vorne bis hinten einfach nur begeistert war. Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich die Bücher von Frau Estep so gerne lese. Es gab in diesem Band neue Einblicke, überraschende Wendungen und neue Figuren, die stark zum Lesevergnügen beigetragen haben. 

Bei manchen Serien, die so viele Bände umfassen, kann ich es schon mal passieren, dass je weiter die Serie vorschreitet, desto mehr nimmt die Faszination ab. Man hat das Gefühl, dass alles schon mal gelesen zu haben. Bei Jennifer Estep und ihrer „Elemental Assassin“-Reihe ist dies nicht der Fall. Natürlich ist im Vergleich vielleicht ein Band ein wenig schwächer als der andere, aber mit „Spinnengift“ hat die Autorin bewiesen, dass Gin Blancos Geschichte noch lange nicht erzählt ist. Und ich freue mich auf jedes weitere Abenteuer mit der Spinne. 

Auch der siebte Band „Spinnengift“ hat mich eigentlich sofort in die Geschichte hinein katapultiert. Die Autorin baut gerne Wiederholungen ein bzw. erzählt was bisher so weit geschah. Und das ist eigentlich so mit mein größter Kritikpunkt, wobei ich die Autorin auch auf einer Seite verstehen kann. Für mich sind diese Wiederholungen unnötig, da mir Gin und ihre Story stets präsent sind. Daher finde ich diese immer ein wenig unnötig und überfliege diese Zeilen. Manch einer wird sich darüber hingegen freuen. 

Ich liebe ja ein bisschen Drama gepaart mit Herzschmerz und in „Spinnengift“ gibt es davon eine ordentliche Portion. Owen, der sich langsam zum Liebling hochgearbeitet hatte, nachdem Donovan mich so schmählich enttäuscht hatte, hat es mir dieses Mal aber auch nicht so leicht gemacht. Ich habe mit Gin so richtig mitgefiebert und mitgelitten und hätte Owen gerne rechts und links ein paar verpasst. Innerhalb weniger Stunden war die Story verschlungen, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Und dann war mein kleines Leserherz am Ende ein wenig traurig. Und ich bin gespannt, wie die Autorin im nächsten Band „Spinnenfalle“ alles auflösen wird und wohin die Geschichte sich entwickeln wird.

Fazit

Auch mit dem siebten Band „Spinnengift“ hat mich Jennifer Estep nicht enttäuscht. Eher im Gegenteil, sie hat mir bewiesen, warum ich die Geschichten und Gin Blanco so gerne mag und einfach nicht genug bekommen kann. Ich freue mich schon jetzt sehr auf das nächste Abenteuer!

5/5 Punkte 

Piper Verlag - engl. Original "Widow's Web" - Übersetzt von Vanessa Lamatsch - BR (416 Seiten) - #7 - 12,99 EUR - Verlagsseite - Amazon 

1 Kommentar:

  1. Huhu liebe Kate,

    mir ging es mit dem Buch genauso wie dir! Ich liebe diese Reihe ebenfalls und bin schon mega gespannt, wie es weitergehen wird. ❤

    Liebste Grüße
    Sonja

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