März 06, 2017

Rezension | Erin Watt | Paper Princess - Die Versuchung

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …

Meine Meinung

Ich habe sehnsüchtig auf das Erscheinen von „Paper Princess - Die Versuchung“ gewartet. Letztes Jahr habe ich Elle Kennedy für mich entdeckt, die ja ein Teil des Autorenduos Erin Watt ist. Von Jen Frederick habe ich bisher leider noch nichts gelesen. Und jetzt nach dem Lesen muss ich sagen, dass es nicht ganz das war, was ich erwartet hatte. Aber gleichzeitig irgendwie auch doch. 

Wenn ich „Paper Princess“ beschreiben müsste, würde ich sagen, dass es eine Mischung aus „After Passion“ gepaart mit „Gossip Girl“ ist, die auf einem schmalen Grad zwischen Young und New Adult balanciert. Auf der einen Seite empfand ich „Paper Princess“ stellenweise als zu überzogen und unglaubwürdig. Nichts gegen Drama, aber selbst mir war es dann doch stellenweise zu viel. Was wirklich selten vorkommt. Zudem hatte ich das Gefühl, dass es stellenweise sehr holperig und hölzern vom Schreibstil war, dann wiederum ist es nur so geflutscht. Vielleicht war es auch nur Einbildung, weil ich wusste, dass hier zwei Autorinnen am Werk waren. 

Auf der anderen Seite hat „Paper Princess“ eine enorme Sogwirkung. Man kann sich der Geschichte um Ella und den Royals einfach nicht entziehen. Drama, Sex, Liebe und Geld - es ist eine Mischung, die wirklich süchtig macht. Ella hat wirklich zu kämpfen und man leidet mit ihr mit. Denn die Royals machen es ihr wirklich nicht leicht. Ich musste wirklich so manches Mal schlucken, bei dem, was Ella aushalten musste. Daher fand ich den Umschwung von Feind zu Freund ein wenig übereilt. 

Und das Ende ist ein echt heftiger Cliffhanger, sodass man am liebsten direkt zum zweiten Band greifen möchte, weil es doch nicht einfach so enden kann! Ich hatte während des Lesens richtiges Herzrasen und nasse Hände. Und ja eigentlich hat man gar keine andere Wahl als den zweiten Band „Paper Prince“ zu lesen. Ich bin mir sicher, dass ich auch dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlingen werde.

Fazit

„Paper Princess - Die Versuchung“ von dem Autorenduo Erin Watt hat eine enorme Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann und die süchtig macht. Ich würde das Buch als eine Mischung zwischen „After Passion“ und „Gossip Girl“ beschreiben, die auf einem schmalen Grad zwischen Young und New Adult balanciert.

4/5 Punkte

Piper Verlag - engl. Original "Paper Princess" - Übersetzt von Lene Kubis - TB (384 Seiten) - #1 - 12,99 EUR - Verlagsseite - Amazon

1 Kommentar:

  1. Ich habe das Buch anders als du als relativ schwach empfunden. Meiner Meinung nach war vor allem das Ende nicht besonders und auch an den Charakteren musste ich einiges aussetzen. Falls sich mal eine andere Meinung interessiert schau doch mal bei meiner Rezension vorbei: https://buecherfieber.blogspot.de/2017/03/paper-princess-erin-watt.html
    Aber es ist immer wieder interessant andere Meinungen zu hören.

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