Dezember 30, 2016

Rezension | Jilliane Hoffman | Insomnia

Rowohlt Verlag | HC (480 Seiten) | #2 | 19,99 EUR | Verlagsseite | Amazon

Inhalt


Sein Kopf fühlt sich an, als sei er in einen Schraubstock gezwängt. Er kann nicht essen, er kann nicht schlafen. Dann kehren die bösen Gedanken zurück. Und es gibt nur eines, was er tun kann, um sie loszuwerden ... 

Verstört und mit Schnittwunden übersät taumelt Mallory Knight in eine Biker-Bar in Süd-Florida. Zwei Tage lang war die 17-jährige Schülerin spurlos verschwunden. Sie behauptet, dem „Hammermann“ entkommen zu sein, einem Serienkiller, der bereits über ein Dutzend Teenagermädchen entführt und mit seinen schrecklichen Werkzeugen zu Tode gequält hat. Aber als Special Agent Bobby Dees Mallory befragt, verstrickt sie sich in Widersprüche. Kurz darauf wird ein weiteres Mädchen vermisst, und Mallory muss erkennen, dass ihre Aussage fatale Folgen hat

Meine Meinung 

Mein letzter Thriller von Jilliane Hoffman liegt schon ein paar Jährchen zurück. „Cupido“ fand ich damals recht gelungen, auch wenn ich gestehen muss, dass nach so vielen Jahren nicht mehr allzu viel im Gedächtnis geblieben ist. Daher hatte ich bei „Insomnia“ keine allzu großen Erwartungen und habe mich einfach auf das Lesen gefreut. Und auch wenn es der 2. Band bzw. der 2. Fall für Agent Bobby Dees ist, so kann man „Insomnia“ durchaus lesen, ohne den Vorgänger „Mädchenfänger“ gelesen zu haben so wie ich.

Der Prolog war schon sehr vielsprechend und versprach eigentlich genau das, was ich hoffte bei diesem Buch zu bekommen. Einen spannende Thriller, der eine gute Portion Psycho drin hat. Und ja, im Großen und Ganzen habe ich genau das auch bekommen. „Insomnia“ ist in drei Teile unterteilt und wir aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten, einfach weil es Spoilern würde und ich finde, dass man es beim Lesen selbst entdecken sollte, damit die Geschichte sich entfalten kann. Da finde ich es auch gut, dass die Kurzbeschreibung nicht zu viel verrät. 

Mich haben nur ein paar Kleinigkeiten gestört. Zum einen fand ich die vielen speziellen Abkürzungen, was halt beim FBI und den anderen Organisationen so üblich sind, zu viel. Ich hatte zumindest das Gefühl damit erschlagen zu werden und es hat mich in meinem Lesefluss ein wenig gestört. Zum anderen fand ich den zweiten Teil zu Anfang ein wenig zäh. Und später, ohne jetzt viel vom Inhalt verraten zu können, fand ich eine Entwicklung zwar sehr spannend, aber vielleicht ein wenig auch unglaubwürdig. 

Zum Ende hin allerdings hat Jilliane Hoffman nochmals ein paar Wendungen und Irrungen eingebaut und so die Spannung nochmals gesteigert. Man war sich bis zum Schluss nicht hundert Prozentig sicher, wer der wahre Täter war. Ich hatte auf jeden Fall einige spannende Lesestunden und habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen.

Fazit

Mit „Insomnia“ hat Jilliane Hoffman für einige spannende und unterhaltsame Lesestunden gesorgt. Zwar gab es ein paar Kleinigkeiten, die mich ein wenig gestört haben, aber es war im Großen und Ganzen genau das, was ich erwartet hatte. Ein toller Thriller mit einer guten Portion Psycho.

4/5 Punkte 

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