Juli 02, 2016

Rezension | Amie Kaufman & Meagan Spooner | These Broken Stars - Lilac und Tarver

Carlsen Verlag | HC (496 Seiten) | #1 | 19,99 EUR | Verlagsseite

Inhalt

Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Erster Satz

"Wann sind Sie Miss LaRoux zum ersten Mal begegnet?"

Meine Meinung

Ich habe lange dem Erscheinen von „These Broken Stars - Lilac und Tarver“ entgegen gefiebert, da ich schon lange mit dem Original geliebäugelt hatte. Zum einen fand ich die Kurzbeschreibung sehr vielversprechend und zum anderen fand ich es sehr erfrischend, dass die Geschichte um Lilac und Tarver mit dem Buch abgeschlossen ist. Im zweiten Band der Reihe wird es andere Protagonisten geben. Doch leider muss ich sagen, dass mich „These Broken Stars - Lilac und Tarver“ nicht vollständig überzeugen konnte.

Der Anfang war noch sehr vielsprechend. Ich bin förmlich durch die Seiten gerauscht. Das Szenario das Amie Kaufman und Meagan Spooner erschaffen haben, war im Grunde nichts vollständig neues, aber das Kleidchen drum herum, die Idee mit dem Raumschiff und auf einem fremden Planeten stranden, hat deutlich zur Steigerung des Lesevergnügen beigetragen. Ich musste anfangs recht oft an „Titanic“ denken, wobei sich das im weiteren Verlauf fast vollständig gelegt hatte. 

Ich muss ehrlich gestehen, dass mir Lilac nicht direkt von Anfang an unbedingt sympathisch war. Zwar konnte man teilweise nachvollziehen, warum sie sich so gab, aber der Funke wollte nicht so recht rüber springen. Tarver war dagegen ein Sympathieträger auf voller Linie. Er ist auch der Grund, warum ich die Geschichte doch positiver bewerte. Denn nach dem anfänglich tollen Start, kam für mich eine etwas längere Dürrezeit und zum Ende hin hatte ich ein großes Fragezeichen. Auch war es mir teilweise zu oberflächlich. Das Lesen von „These Broken Stars - Lilac und Tarver“ war fast wie eine grade Linie. Manchmal hätte ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht. Berühren oder so richtig mitreißen konnte es mich leider nicht. 

Es zog sich und ich wusste lange Zeit nicht, wohin die Autorinnen eigentlich wollten. Hinzukam, dass es es für mich ein zu großer Genremix am Ende war. Ich weiß auch nach dem Lesen von „These Broken Stars“ immer noch nicht so recht, wo ich die Geschichte einordnen soll. Dystopie-Sci-Fi-Mystery-Jugendbuch mit einer Portion Liebe und einem Hauch Fantasy vielleicht. Mein Lichtblick war stets Tarver und er hat es für mich dann doch rausgehauen. Ich bin gespannt, wie der zweite Band „These Broken Stars - Jubilee und Flynn“ sein wird.

Fazit

Vollständig konnte mich „These Broken Stars - Lilac und Tarver“ von Amie Kaufman und Meagan Spooner leider nicht überzeugen. Zwischenzeitlich zog es sich und ich hatte so meine Schwierigkeiten mit Lilac. Mein Lichtblick war Tarver und er hat es dann am Ende ein wenig rausgehauen.

3,5/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Ich liebe das Cover von "These broken stars" und es steht auf meiner Leseliste. Leider höre ich immer öfter, dass es nicht ganz überzeugend ist. Jetzt bin ich wirklich hin und her gerissen! Ich lese nicht gerne Bücher, deren Protagonistin mir unsympathisch ist. Ich werde wohl einfach die Leseprobe lesen und dann entscheiden, ob ich es wagen werde oder nicht :)
    Viele Grüsse
    Julia

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