Mai 09, 2016

Rezension | Tammara Webber | Between the Lines - Wilde Gefühle

MIRA Taschenbuch | TB (352 Seiten) | #1 | 9,99 EUR | Verlagsseite

Inhalt

Eigentlich müsste Emma durchdrehen vor Glück: Sie soll die Hauptrolle in einem Blockbuster spielen. Ihr Filmpartner ist niemand anderes als Hollywoods heißester Bad Boy Reid Alexander! Der für sein ausschweifendes Sexleben und seine Skandalpartys bekannt ist – und der alles daran setzt, sie zu verführen. Bei seinen Küssen bekommt Emma ganz weiche Knie. Doch ist es wirklich eine gute Idee, sich auf Reid einzulassen? Denn in Wahrheit fühlt sich Emma mit all dem Glamour nicht wohl. Außerdem ist da auch noch ihr sensibler Co-Star Graham Douglas, allerdings scheint dieser schon vergeben zu sein

Erster Satz

"Du wohnst bei deinen Eltern?"

Meine Meinung

Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von Tammara Webber erscheinen wird, habe ich mich sehr gefreut. Ich mochte „Einfach.Liebe.“ von ihr sehr gerne. Leider muss ich sagen, dass „Between the Lines - Wilde Gefühle“ da bei Weitem nicht ran reichen kann. Viel zu übertrieben, oberflächlich und teilweise zu kindisch. 

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Emma und Reid erzählt. Leider war mir keiner der Beiden wirklich sympathisch. Bei Emma ging es anfangs eigentlich noch, doch dann kam dieses typische „ich kann mich nicht zwischen zwei Typen entscheiden“. Etwas, was es schon tausend Mal gegeben hat. Was an sich ja nicht so schlimm wäre. Wenn es denn gut gemacht wäre. Ist es leider nicht. Erst zum Ende hin konnte es mich wieder einigermaßen überzeugen. 

Reid war dagegen allerdings noch viel schlimmer. Ich bin mir wirklich nicht sicher, was sich Tammara Webber dabei gedacht hat. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich annehmen, dass zwei verschiedene Personen ihre Bücher geschrieben haben. Ich hatte das Gefühl, als die Figur völlig unausgereift war. Viel zu übertrieben, sodass ich sein Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Teilweise war es dann einfach so kindisch, dass ich nur die Augen verdrehen konnte.

Auch die Gefühle, die Emma und Reid angeblich für einander, konnte ich nicht nachvollziehen. Und das Drama zwischen den Beiden war einfach so künstlich. Einen Lichtblick gab es und das war Graham. Ich will nicht zu viel von ihm verraten, aber er hat der Geschichte wenigsten ein bisschen Glaubwürdigkeit verliehen. Leider hat es nicht ausgereicht um mich die Reihe weiter verfolgen zu wollen. Bei dieser Reihe der Autorin wird es das letzte Buch für mich sein. Wirklich schade.

Fazit

Leider konnte mich „Between the Lines - Wilde Gefühle“ von Tammara Webber nicht überzeugen. Zu viel künstliches Drama, unsympathische und zu oberflächliche Charaktere haben mein Lesevergnügen auf ein Minimum reduziert. Wirklich schade, da ich von der Autorin völlig anderes erwartet habe.

2/5 Punkte

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