Mai 02, 2016

Rezension | Meredith Wild | Hardwired - Verführt

Egmont LYX | BR (352 Seiten ) | #1 | 12,99 EUR | Verlagsseite

Inhalt

Erica Hathaway ist tough und klug. Sie musste früh lernen, was es bedeutet, auf eigenen Beinen zu stehen. Als sie für ihr Internet-Startup einen Investor sucht, trifft sie auf Blake Landon. Blake ist sexy, mächtig und geheimnisvoll – und er schmettert ihre aufwändig vorbereitete Präsentation, ohne mit der Wimper zu zucken, als uninteressant ab. Erica ist außer sich vor Wut. Und doch fühlt sie sich auf magische Weise zu Blake hingezogen. Je mehr Erica über den Self-Made-Milliardär erfährt, desto deutlicher wird, dass er gute Gründe für seine Entscheidung hatte. Und obwohl sie spürt, dass sie besser die Finger von Blake lassen sollte, gibt sie sich ihrem Verlangen hin …

Erster Satz

"Was für ein herrlicher Tag", sagte ich. 

Meine Meinung

Ich habe schon länger mit „Hardwired - Verführt“ von Meredith Wild geliebäugelt, war mir aber nicht sicher, ob ich es lesen soll oder nicht. Einerseits passte die Geschichte perfekt zu meinem Beuteschema. Aber andererseits schnürte es auch zugleich hohe Erwartungen. Und vielleicht waren die Erwartungen am Ende einfach zu hoch. Denn leider, leider konnte mich die Geschichte um Erica und Blake nicht überzeugen.

Der Anfang gefiel mir noch recht gut. Meredith Wild hat einen angenehmen Schreibstil. Die größten Probleme hatte ich wohl mit Erica. Ihr ständiges Hin und Her war mir auf Dauer einfach zu viel. Blake war mir dagegen zu blass und konnte mich nicht vollständig davon überzeugen, dass er ein taffer und gestandener Kerl ist. Zudem fehlte mir zwischenzeitlich einfach etwas. Auf der einen Seite fing das Techtelmechtel der beiden gerade erst an, zwei Seiten später weint Erica, dass die Beziehung der Beiden schon wieder vorbei ist. Und ich frage mich: Welche Beziehung? Also ich hab davon gerade nichts mitbekommen. Vielleicht hätte die Autorin die zeitlichen Sprünge mehr ausbauen müssen um der Geschichte mehr Tiefe zu verleihen. So blieben die Charaktere zu oberflächlich und auch die Emotionen kamen nicht bei mir an.

Außerdem gab es ein paar typische Klischees, die mich zwar nicht so sehr gestört haben, aber es war eben auch etwas, was schon so oft da gewesen ist. Dann gab es wiederum den Aspekt, dass Blake Hacker ist, was ich zB. noch nicht in dieser Form gelesen habe. Aber rausgehauen hat das jetzt die Geschichte nicht. Das Ende wiederum hat mich positiv überrascht, da es keinen bösen Cliffhanger hatte, wie es bei solchen Geschichten üblich ist. Es ist zwar klar, dass da noch einiges kommen kann und wird, aber ist auch nicht so gewählt, dass man nicht aushalten kann. Ich jedenfalls bin noch im Zwiespalt, ob ich die Geschichte weiter verfolgen werde. 

Fazit 

Leider konnte mich Meredith Wild mit „Hardwired - Verführt“ nicht wirklich überzeugen. Da hat mir deutlich zu viel gefehlt und das ständige Hin und Her hat ebenfalls nicht gerade dazu beigetragen, dass Lesevergnügen zu steigern. Ich bin noch im Zwiespalt, ob ich die Geschichte weiter verfolgen werde. Wirklich schade.

2,5/5 Punkte

Kommentare:

  1. Hallo Kate,

    vielen Dank für deine schöne Bewertung. Ich bin noch ein bisschen unentschlossen, ob ich mir das Buch zulegen soll, deshalb warte ich noch einige Rezensionen ab. Dein Beitrag hat auf jeden Fall geholfen, dass das Buch noch auf der Warteliste verbleiben wird :)

    Liebe Grüße, Vanessa

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  2. Hey Kate :)

    mir ging es da sehr ähnlich wie dir. Ich hatte viel von dem Buch erwartet, aber so toll war es dann leider nicht. Vor allem hatte ich auch Probleme mit Erica. Irgendwann hat es mich nur noch genervt, dass sie erst total gegen Blakes Aktionen war und dann doch immer nachgegeben hat...

    Liebste Grüße,
    Tati

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