April 04, 2016

Rezension | Kasie West | Liebe ist die schönste Naturkatastrophe der Welt

Arena Verlag | BR (328 Seiten) | Einzelband | 12,99 EUR | Verlagsseite

Inhalt

Das ist echt mieses Timing! Kurz vorm Abschlussball, genauer: als der Ball bereits in vollem Gange ist, gibt Gias Freund ihr den Laufpass. Für Gia steht fest: Ein Ersatz-Date muss her, sofort! Sie spricht den nächstbesten, immerhin ganz süßen Jungen an. Als der Unbekannte aber auf dem Ball so gut ihr perfektes Date gibt, ärgert sich Gia bald, ihn nicht mal nach seinem richtigen Namen gefragt zu haben …

Erster Satz

Irgendwo in einem Winkel meines Verstands, vermutlich dem Teil, der für Vernunft verantwortlich war, wusste ich es: Ich musste ihn loslassen und gehen, um wenigstens einen Teil meiner Würde zu bewahren.

Meine Meinung

Ich freue mich immer sehr, wenn ich entdecke, dass ein neues Buch von Kasie West erscheinen wird. Seit „Blaubeertage“ bin ich ein Fan der Autorin, weil ihre Geschichten jedes Mal so eine Leichtigkeit ausstrahlen und für mich Wohlfühlbücher sind. Da ist „Liebe ist die schönste Naturkatastrophe der Welt“ auch keine Ausnahme, auch wenn ich es im direkten Vergleich einen Hauch schwächer empfand. Wobei ich auch nicht genau benennen könnte, woran es genau lag. 

Ich habe nur wenige Seiten gebraucht um in die Geschichte eintauchen zu können. Sicherlich ist die Grundidee nicht unbedingt etwas Neues, aber es steckt so viel Charme, Witz und Leichtigkeit darin, dass ich absolut jede Seite davon genossen habe. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt, sondern habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Zudem steckt in „Liebe ist die schönste Naturkatastrophe der Welt“ auch eine ernstere Thematik, die sicherlich bei uns allen eine wichtige Rolle spielt oder es zumindest sollte. 

Bei Gia war ich mir zunächst nicht sicher, wie ich sie einschätzen soll. Aber ich glaube auch, dass es von der Autorin so beabsichtig war. Sie macht im Verlauf der Geschichte eine wichtige Entwicklung durch und dieser Lernprozess hat Kasie West authentisch und nicht übereilt dargestellt und mich somit überzeugt. Auch das Miteinander von Gia und So-als-ob-Bradley (den Namen der männlichen Figur werde ich nicht verraten, weil so ein Teil des Charmes verloren geht und Gia diesen auch erst nach knappen hundert Seiten erfährt) empfand ich als sehr erfrischend. Es war locker und leicht, süß und verwirrend. Eben alles, was man sich in einer Contemporary-Story wünscht. Ich musste viel schmunzeln und hatte so manchen Seufzer auf den Lippen. 

Ich habe eigentlich genau das bekommen, was ich mir von „Liebe ist die schönste Naturkatastrophe der Welt“ erhofft habe. Leichte Unterhaltung mit viel Charme und Witz und dem Prickeln des Verliebtseins. Unter den Contemporary Autoren gehört Frau West mit zu den ganz Großen für mich und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Werk von ihr, auch wenn es noch einige Zeit dauert bis es hier bei uns erscheint.

Fazit

Auch mit „Liebe ist die schönste Naturkatastrophe der Welt“ hat mir Kasie West ein paar lebhafte und sehr unterhaltsame Lesestunden geschenkt. Mit viel Charme, Witz und Leichtigkeit erzählt sie eine Geschichte, die nicht nur süß und zum schmunzeln ist, sondern auch eine ernstes Thema anspricht.

4/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Der Klartext hört sich echt interessant an, bin mir aber dennoch nicht sicher, ob das Buch was für mich wäre.
    p.s. auf meinem Blog findet gerade eine Blogvorstellung statt - freue mich über Teilnahme!

    Liebe Grüße, Nathalie
    http://passionineverything.blogspot.co.at

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