Oktober 31, 2015

Rezension | Laura Johnston | Zwischen uns nur der Himmel

dtv Verlag | TB (416 Seiten) | Einzelband | 9,99 EUR | Rewind to You | Verlagsseite

Inhalt

Good girl meets bad boy

Als Austin Sienna an ihrem ersten Urlaubsabend vor einer Horde grölender junger Männer rettet, verliebt er sich Knall auf Fall in sie. Und Sienna geht es nicht anders. 

Doch zwischen ihnen stehen die unterschiedlichen Welten, aus denen sie kommen, eine gewaltige Menge an Problemen und Schuldgefühlen, die Sienna mit sich herumträgt, und nicht zuletzt Austins Vergangenheit, die eine Beziehung unmöglich macht.

Erster Satz

"Also, wenn du zufällig mal wieder auf der River Street bist", durchbricht Austin das Schweigen, "und da spätabends rumläufst und ein betrunkener Idiot dich belästigt und du jemanden brauchst, der dich auffängt..."

Meine Meinung

„Zwischen uns nur der Himmel“ ist so eine süße kleine Geschichte für zwischendurch, die beim Lesen Spaß macht. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Austin und Sienna erzählt. Ich mag solche Erzählperspektiven, weil man sich so gut in Beide hineinversetzen kann. Allerdings gab es auch einen Punkt, der mir persönlich nicht so zugesagt hat. 

Sobald man anfängt zu lesen kommt dieses Sommer, Sonne und Strand Feeling auf. Der Schreibstil von Laura Johnston versprüht Leichtigkeit und Lockerheit. „Zwischen uns nur der Himmel“ behandelt zwar durchaus schwerwiegende Themen, aber verliert eben auch nicht dieses Feeling. Bis ungefähr der Hälfte des Buches ist es bittersüß und hat so manchen herzhaften Seufzer bei mir ausgelöst. Es war hervorragend geeignet um einfach mal abzuschalten und zu genießen.

Doch leider gab es ab ungefähr der Hälfte des Buches einen Knick. Und dieser Knick war in meinem Fall Sienna. Sienna musste bisher wirklich schon viel verkraften bzw. ist sie noch dabei es zu verkraften. Allerdings hat mich ihr Verhalten zusehends gestört. Ihre Unentschlossenheit, das Hin und Her, es machte sie mir nicht unbedingt sympathisch. Obwohl ich ihr Verhalten zum Teil nachvollziehen konnte. Austin dagegen war der Sonnenstrahl am Himmel. Und auch der Auslöser für die ganzen Seufzer. Während ich Sienna nur schütteln wollte, wollte ich ihn am liebsten nur in den Arm nehmen. 

Und auch wenn mich Siennas Verhalten ein wenig gestört hat, so hat mich das Ende dann doch nochmals mit ihr versöhnt. Es ist ein abgeschlossenes Ende und lässt auch keine Fragen mehr offen. Allerdings könnte die Geschichte natürlich noch weiter gehen. Ich hätte nichts dagegen noch mehr von Austin und Sienna zu lesen oder von Laura Johnston allgemein.

Fazit

„Zwischen uns nur der Himmel“ von Laura Johnston ist eine bittersüße Sommer, Sonne, Strand und Liebe-Geschichte, die bei mir so manchen Seufzer ausgelöst hat. Auch wenn ich zwischenzeitlich kleine Schwierigkeiten mit Sienna hatte, so habe ich es dennoch sehr genossen das Buch zu lesen.

4/5 Punkte

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