Juli 24, 2015

Rezension | Meredith McCardle | Die achte Wächterin

IVI Verlag | BR (416 Seiten) | #1 | 16,99 EUR | The Eight Guardian | Verlagsseite

Inhalt

Wer auf eine geheime Spezialschule der Regierung geht, den sollte eigentlich nichts mehr wundern. Dennoch fällt die junge Amanda aus allen Wolken, als eine mysteriöse Geheimorganisation sie rekrutiert und vorzeitig vom College holt. Noch viel unglaublicher ist jedoch, dass diese Organisation namens Annum Guard echte Zeitreisen unternimmt! Seit Jahren optimiert sie unsere Vergangenheit. Bisher bestand sie aus sieben Wächtern, doch nun soll ein achtes Mitglied hinzukommen - Amanda. Wieso ausgerechnet sie ausgewählt wurde, ist ihr schleierhaft. Tatsache ist jedoch: Ist man einmal in der Organisation, bleibt man dort für immer. Amanda muss lernen, bei Annum Guard klarzukommen - mit den Zeitreisen, der furchtbaren Zicke Yellow und mit dem mysteriösen Blue. Doch Amanda kommt einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur ...

Erster Satz

Der Mann mit der grünen Krawatte beobachtet mich jetzt schon den ganzen Tag. 

Meine Meinung

Mit „Die achte Wächterin“ präsentiert Meredith McCardle einen spannungs- und actiongeladener Auftakt und sorgt für ein kurzweiliges Lesevergnügen. 

Zeitreiseromane machen mir persönlich immer Spaß und die Autorin hat mir mit „Die achte Wächterin“ wirklich Freude bereitet. Die Geschichte hat eine Leichtigkeit, obwohl die Protagonisten nicht unbedingt zimperlich sind. Es liest sich sehr einfach und leicht, sodass das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen ist. Natürlich trägt die Spannung im Buch viel dazu bei, dass man unbedingt so schnell wie möglich erfahren möchte, was genau geschehen ist.

Einige Wendungen haben mich zudem überrascht und somit ebenfalls dazu beigetragen das Lesevergnügen zu steigern. Amanda bzw. Iris ist eine taffe Figur, die dabei jedoch authentisch erscheint. Sie bleibt sich selbst treu, auch wenn es manchmal dabei ein wenig zu sehr um ihre eigene Bedürfnisse geht. Jedoch macht sie im weiteren Verlauf durchaus eine Entwicklung und eigentlich kann man ihre Beweggründe durchaus nachvollziehen. Die leichte Liebesgeschichte verleiht „Die achte Wächterin“ einen gewissen Schwung. Jedoch spielt diese eher im Hintergrund. 

Das Ende ist an sich ein abgeschlossenes, es gibt aber noch ein paar Fragen, die bisher nicht geklärt wurden. Daher ist auch noch Potential für die nächsten Bände vorhanden. Ich werde den zweiten Teil „Die Farbe der Zukunft“ sicherlich ebenfalls lesen, da ich wissen möchte, wie es mit Amanda weiter gehen wird. 

Fazit

„Die achte Wächterin“ von Meredith McCardle ist ein spannender und actionreicher Auftakt, der mit einigen Wendungen überrascht und somit das Lesevergnügen steigert. Die Neugier auf den zweiten Band ist da, da noch einiges an Potential vorhanden ist.

4/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Hey,

    so ging es mir auch! Das Buch zu lesen hat einfach richtig viel Spaß gemacht.
    Die Handlungsstränge habe ich ebenfalls als überraschend empfunden, so dass eine wirklich gute Spannung aufkam.
    Ich bin gespannt, ob die Autorin das im zweiten Teil halten kann.

    Liebe Grüße
    Nanni

    AntwortenLöschen