Juli 16, 2015

Rezension | Lisa Desrochers | A little too much

dtv Verlag | TB (464 Seiten) | #2 | 9,95 EUR | A little too much | Verlagsseite

Inhalt

Hilary, 20, möchte nichts lieber, als ihre Vergangenheit inklusive Alessandro Moretti vergessen. Sie meint, ihr Leben im Griff zu haben, als Alessandro plötzlich wieder vor ihr steht. Noch attraktiver als früher kommt er ihr gefährlich nahe. Ihm kann sie nichts vormachen, er ahnt, dass sie ein Geheimnis hat. Hilary merkt, dass sie dabei ist, sich wieder in ihn zu verlieben. Sie muss sich entscheiden: Wahrheit oder Lügen – Vergangenheit oder Zukunft?

Erster Satz

Die falsche Blonde mit den aufgespritzten Lippen und den riesigen Silikontitten (mindestens D) funkelt mich an.

Meine Meinung

Bereits der erste Band „A little too far“ von Lisa Desrochers hat mir wirklich gut gefallen, daher musste auch natürlich der zweite Band „A little too much“ unbedingt gelesen werden. Und auch mit diesem Buch hatte ich einige unterhaltsame und locker leichte Lesestunden, die mir Spaß gemacht haben.

Bei den Büchern von Frau Desrochers mag ich ganz besonders, dass es nicht nur eine (Liebes-) Geschichte ist, sondern auch ein kleiner Reiseführer. In „A little too much“ hat die Autorin New York auf so wunderbare Art und Weise beschrieben, dass ich jetzt noch mehr unbedingt dahin muss und dank Frau Desrochers einige Tipps habe, die nicht so bekannt sind. 

Aber auch sonst ist die Geschichte um Hillary und Alessandro, der bereits im ersten Band eine wesentliche Rolle gespielt hat, wirklich hervorragend als (Sommer-)Lektüre geeignet. Locker und leicht, obwohl durchaus schwerwiegende Themen behandelt werden. Zudem hat „A little too much“ einen hohen Unterhaltungswert. Es macht einfach Spaß die Beiden auf ihrem Weg zueinander zu beobachten. Natürlich trägt die große Anziehungskraft zwischen Hillary und Alessandro, die zwischen den Seiten knistert, zum Lesevergnügen bei.

Sowohl Hillary als auch Alessandro harmonieren sehr schön zusammen. Sie sind authentisch und auch die erneute Annäherung ist der Autorin überzeugend gelungen. Als Leser fühlt man mit den Beiden mit und auch wenn einige Geheimnisse doch offensichtlich sind, so stört es dennoch nicht den Lesefluss. Die Geschichte macht einfach Spaß.

Das Ende ist ein schöner Abschluss für die Beiden und lässt auch keinerlei Fragen offen. Man klappt das Buch mit einem schönen und befriedigenden Gefühl zu. Dennoch freue ich mich, dass es einen dritten Band „A little too hot“ gibt, der hoffentlich auch bei uns erscheinen wird. Ich bin gespannt, auf welche Reise uns dieses Buch bringen wird.

Fazit

Auch mit „A little too much“ hat mir Lisa Desrochers wieder einige unterhaltsame und lebhafte Lesestunden beschert, die mir sehr viel Spaß gemacht haben. Zudem gab es eine wunderbare Reise durch New York, die mein Fernweh entfacht hat. Schon alleine deswegen lohnt sich ein Blick auf die Bücher der Autorin.
4/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Klingt gut - der erste Teil landet auf meiner Wunschliste. Danke!

    sommerliche Grüße - Lenchen

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