Juli 13, 2015

Rezension | Catherine Doyle | Valentine Vendetta - Triff mich um Mitternacht

cbt Verlag | BR (416 Seiten) | #1 | 14,99 EUR | Vendetta | Verlagsseite

Inhalt

Heiße Liebe und eiskalte Spannung

Die 16-jährige Sophie lebt mit ihrer Mutter in Chicago. Als der attraktive Nic mit seiner Familie in die Nachbarschaft zieht, fühlen sich beide sofort unwiderstehlich voneinander angezogen. Doch dann erfährt Sophie, dass ihr Vater, der im Gefängnis sitzt, ausgerechnet Nics Vater getötet hat. Und dass Nics Familie, die zu einem gefährlichen Zweig der sizilianischen Mafia gehört, Rache an ihrer Familie üben will. Nic will Sophie schützen, doch dabei verstrickt er sich selbst immer mehr in den Fängen seiner machthungrigen Familie. Kann ihre Liebe gegen alle Widerstände bestehen?

Erster Satz

Zuerst konnte ich es nicht sehen, weil es zwischen der Kasse und einem Stapel Notizblöcke stand. 

Meine Meinung

Ich habe mich sehr auf „Valentine Vendetta - Triff mich um Mitternacht“ von Catherine Doyle gefreut. Eine tragische Mafia-Liebesgeschichte a la Romeo und Julia. Und nach einem etwas holprigen Start konnte mich die Geschichte um Sophie und Nic am Ende doch noch von sich überzeugen. 

Zu Anfang habe ich eine lockere und leichte Contemporary-Liebesgeschichte erwartet, doch „Valentine Vendetta - Triff mich um Mitternacht“ ist so viel mehr. Auch wenn ich anfangs ein paar Startschwierigkeiten hatte um in die Geschichte hineinzufinden, da diese irgendwie nicht so richtig fließen wollte. Daher kam einige Male das Gefühl auf, dass die Geschichte langatmig wirkt. Aber in der Hälfte des Buches gab es einen Punkt, der der Geschichte richtigen Aufschwung gebracht hat.

Sophie und Nic leben in zwei völlig fremden Welten, auch wenn diese sich aufgrund von einem tragischen Unfall vermischt haben. Mir waren beide sympathisch, wobei ich bei Sophie stellenweise den Eindruck hatte, dass die Figur noch nicht ganz herausarbeitet wurde. Nic, wie auch seine komplette Familie, haben natürlich den großen Faktor des Geheimnisvollen und Mysteriösem auf ihrer Seite, was sie wiederum natürlich ziemlich interessant und verwegen macht. 

Catherine Doyle hat den Mafia Aspekt keineswegs verschönert und das ist für mich ein sehr großer Punkt, der für das Buch spricht. Es ist stellenweise blutig, hart und schonungslos ehrlich. Die Charaktere bleiben sich treu, auch wenn es ein ziemlicher Balanceakt ist. Dieser ist Frau Doyle allerdings wirklich gut gelungen. Es gab einige Überraschungen und Wendungen, teilweise wurden diese bereits vermutet. Andere kamen unerwartet und haben deutlich zum Lesevergnügen beigetragen. 

Der große Showdown am Ende war spannungsgeladen und teilweise auch wirklich nervenaufreibend. Es endet auch mit keinem Cliffhanger, obwohl es noch zwei weitere Bände geben wird. Der Schluss hat den holprigen Start definitiv wieder wettgemacht, sodass ich mich nun auf den nächsten Teil mit Sophie und Nic freue.

Fazit

Zwar zieht sich der Anfang von „Valentine Vendetta - Triff mich um Mitternacht“ von Catherine Doyle ein wenig, jedoch macht das Ende wieder so einiges wieder wett. Eine ungeschönte Mafia-Liebesgeschichte, die noch Potential hat.

3,5/5 Punkte

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