Juni 30, 2015

Rezension | Natasha Boyd | Eversea - Ein einziger Moment

Egmont LYX | TB (352 Seiten) | #1 | 9,99 EUR | Eversea | Verlagsseite

Inhalt

Die zweiundzwanzigjährige Keri Ann traut ihren Augen nicht, als eines Abends der angesagte Schauspieler Jack Eversea in dem Restaurant auftaucht, in dem sie kellnert. Ihr verschlafenes Heimatstädtchen Butler Cove im Süden der USA ist so ziemlich der letzte Ort, an dem sie erwartet hätte, auf einen Hollywoodstar wie ihn zu treffen. Doch Jack hat Gründe, warum er aus L. A. geflohen ist. Und Keri Ann weiß, dass sie die Art und Weise, wie seine Nähe ihr Herz zum Rasen bringt, aus genau diesen Gründen ignorieren sollte. Denn egal wie gut die beiden sich verstehen oder wie sehr die Funken zwischen ihnen sprühen – die Welten, in denen sie leben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Und eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich … oder?

Erster Satz

Du weißt, dass du im Lowcountry von South Carolina bist, wenn sich das Lenkrad deines alten roten Pick-Ups von der feuchten Luft rutschig anfühlt, die Nachrichten im Radio nur davon berichten, welchen Weg der jüngste atlantische Hurrikan voraussichtlich nehmen wird, und das überfahrene tote Tier, dem du gerade noch ausweichen kannst, ein fünf Fuß langer Alligator ist. 

Meine Meinung

„Eversea - Ein einziger Moment“ von Natasha Boyd hat mich wirklich ausgesprochen gut unterhalten. Ich habe genau das bekommen, was ich auch erwartet habe. Eine lockere und leichte Sommerlektüre mit einem gewissen Prickeln. 

Auch wenn die Geschichte um Keri Ann und Jack Eversea an sich nichts außergewöhnliches ist, so hatte ich dennoch jede Menge Spaß mit den Beiden. Natasha Boyd hat eine entspannte Atmosphäre geschaffen, sodass ich mich beim Lesen jederzeit sehr wohlgefühlt habe. „Eversea - Ein einziger Moment“ ist als Sommerlektüre wirklich nur zu empfehlen. Innerhalb weniger Stunden habe ich die Geschichte verschlungen. Was auch an dem flotten Schreibstil von Frau Boyd liegt. Aber auch an dem Buch an sich, weil es einen doch recht starken Sog hat. 

Auch das stetige Prickeln zwischen den Protagonisten hat deutlich zur Steigerung des Lesevergnügens beigetragen. Sowohl Keri Ann als auch Jack konnten mich beide überzeugen und haben mir einige unterhaltsame Lesestunden beschert. Auch wenn es stellenweise vielleicht ein wenig vorhersehbar war, so hat es zumindest mich nicht gestört. Ich konnte wunderbar abtauchen und genießen. 

Das Ende ist ein leichter Cliffhanger, der deutlich die Neugier auf den zweiten Band „Eversea - Und die Welt bleibt stehen“ steigen lässt. Ich werde mit Sicherheit auch das Buch verschlingen und freue mich schon darauf.

Fazit

Mit „Eversea - Ein einziger Moment“ bietet Natasha Boyd eine hervorragende Sommerlektüre, die mir einige unterhaltsame Lesestunden beschert hat und bei der ich genau das erhalten habe, was ich mir erhofft hatte. Das Lesen des Buches hat einfach Spaß gemacht!

4/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    das hört sich sehr, sehr toll an. Ich glaube ich komme doch nicht um dieses Buch herum, besonders bei deiner schönen Rezension dazu. Und was ist denn das für ein mega langer erster Satz ;D

    Liebe Grüße
    Jenny

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