Juni 11, 2015

Rezension | Jennifer Estep | Spinnenfieber

Piper Verlag | TB (400 Seiten) | #4 | 12,99 EUR | Tangled Threads | Verlagsseite

Inhalt

Auch im vierten Band der "Elemental Assassin"-Reihe wird die ehemalige Auftragskillerin Gin Blanco nicht von ihren Erzfeinden in Ruhe gelassen. Doch diesmal ist nicht nur sie, sondern auch ihre Schwester Bria in Gefahr! Und die hat keine Ahnung, dass sie gerade gegen ihre eigene Schwester ermittelt ... Gin kennt sich mit Messern besser aus als mit Gefühlen. Dass nun ausgerechnet sie bei Geschäfttsmann Owen Grayson Schmetterlinge im Bauch hat wie ein pubertierender Teenager, hätte sie sich nie träumen lassen. Aber es ist eben nichts heißer als ein Mann, der sie so nimmt, wie sie ist - inklusive ihrer Vergangenheit, die immerhin dazu geführt hat, dass sie ziemlich mächtige Feinde hat. Und die haben es mal wieder auf Gin abgesehen. Nur haben sie diesmal eine Killerin angeheuert, die Gin das Wasser reichen kann.


Erster Satz

"Wirst du diesen Kerl jetzt umbringen?"

Meine Meinung

Lange habe ich dem Erscheinen von „Spinnenfieber“ entgegen gefiebert. Und viel zu schnell ist es nun wieder vorbei und die Warterei beginnt von vorne. Was schreibt Frau Estep aber auch solche Bücher, die man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann bis die letzte Seite gelesen ist.

Sobald ich die erste Seite von „Spinnenfieber“ gelesen habe, war ich wieder drin. Jennifer Estep versteht es wie kaum eine Zweite mich mit jedem einzelnen ihrer Bücher zu begeistern und bestens zu unterhalten. Sowohl die „Elementar Assassin“-Reihe um Gin Blanco als auch die „Mythos Academy“ mit Gwen Frost konnte mich mit jedem Band der Reihe überzeugen. Jedes Buch ist wie ein freudiges Wiedersehen mit Freunden auf das man sich im Vorfeld bereits monatelang freut. 

Gin Blanco ist eine wahre Antiheldin. Und dabei äußerst unterhaltsam. Eine Profikillerin, die mir nicht nur sehr sympathisch ist, sondern sich mittlerweile zu einer meiner Lieblings-Fantasy-Heldin entwickelt hat. Auch in „Spinnenfieber“ hat sie mir erneut einige lebhafte, spannende und amüsante Lesestunden beschert, die wie im Flug verflogen sind. Auch ist hier sehr schön zu sehen, dass sich auch Gin von Band zu Band weiter entwickelt. 

Jedoch macht das ganze Drum herum erst die Geschichte zum einem wahren Pageturner. Jennifer Estep hat eine komplexe Welt erschaffen, die zwar dreckig und düster ist, dennoch auch ein gewisses Licht ausstrahlt. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie die Geschichte um Gin von Band zu Band immer mehr wächst, ein Puzzlestück mehr seinen Platz findet und immer mehr ein Gesamtbild entsteht. Dabei schafft es die Autorin den Leser mit neuen Wendungen und Überraschen zu erfreuen und so das Lesevergnügen nochmals zu steigern.

Nur einen kleinen Punkt gibt es, denn ich persönlich ein wenig „störend“ finde. Da ich ab dem ersten Band gelesen habe und natürlich weiß, was bereits geschehen ist, finde ich die etwas vielen Wiederholungen ein wenig too much. Zu Anfang ist dies nicht schlecht, aber zwischendurch müsste es für mich nicht sein. 

Zudem finde ich es persönlich sehr schön, dass die Bände an sich abgeschlossen sind. Eine weiteres Kapitel in Gins Leben ist mit „Spinnenfieber“ zu Ende gegangen und nun freue ich mich auf ein weiteres Abenteuer in „Spinnenbeute“. Es verspricht wieder hoch - und heiß - herzugehen.

Fazit

Mit „Spinnenfieber“ von Jennifer Estep findet ein weiteres Puzzlestück seinen Platz in Gins Leben. Erneut ein lebhaftes, fantasievolles und spannendes Lesevergnügen, dass viel zu schnell wieder vorbei war. 
4/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Das Buch lese ich derzeit, hab noch knapp 150 Seiten vor mir.
    Was die vielen Wiederholungen im Buch betrifft, kann ich dir nur zustimmen. Ich finde zu Anfang des Buchs noch mal kurz darauf hinzuweisen was passiert war ist ok, aber dann reichts auch. Vor allem da man in die Bücher sehr gut wieder reinfindet.
    Bis jetzt gefällt mir das Buch auch super gut und ich freu mich schon aufs Weiterlesen =)

    Liebe Grüße,
    Jenny

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