Juni 12, 2015

Rezension | Gena Showalter | Alice im Zombieland

Darkiss | HC (416 Seiten) | #1 | 14,99 EUR | Alice in Zombieland | Verlagsseite

Inhalt

An ihrem 16. Geburtstag sieht Alice "Ali" Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet …

Erster Satz

Hätte mir jemand gesagt, dass sich mein gesamtes Leben von einem Herzschlag zum nächsten völlig umkehren würde, ich hätte denjenigen ausgelacht.

Meine Meinung

„Alice im Zombieland“ hat mich wirklich positiv überrascht. Obwohl ich zu Anfang ein wenig Bedenken hatte, da ich nicht unbedingt ein eingefleischter Fan von Zombies bin - und wenn ich ehrlich bin auch nicht von Alice im Wunderland - so konnte mich Gena Showalter mit ihrer Darstellung überzeugen. 

Was wahrscheinlich daher kommt, dass es nur eine sehr geringe Ähnlichkeit zum Original Alice im Wunderland hatte. Mich konnte Frau Showalter mit „Alice im Zombieland“ definitiv begeistern. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Auch so manche Wendungen und Überraschungen haben dafür gesorgt, dass ich das Buch quasi in einem Rutsch verschlungen habe. Es war lebhaft - kleiner Wortwitz - spannend, unterhaltsam und eine Portion Liebe war ebenfalls dabei. Eine für mich sehr gelungene Mischung. 

Lediglich der Anfang von „Alice im Zombieland“ war mir persönlich einen Hauch too much. Obwohl es natürlich der Geschichte dienlich war, so hatte ich dennoch einen leichten bis mittelschweren Knoten im Bauch und musste mich daher fragen, ob es wirklich notwendig war. 

Ali war mir direkt von Anfang an sympathisch. Ich mag ihre Art ständig nachzufragen. Eine Protagonistin, die eine authentische Entwicklung gemacht und mir einige Schmunzler entlockt hat. Aber auch das ganze Drum herum, mit den vielen Nebenfiguren, hat sehr zum Lesevergnügen beigetragen. Natürlich freut sich mein kleines Leserherz, dass bei Büchern gerne immer eine Portion Herzschmerz dabei hat, über Cole und Ali. Die Autorin hat sich da schon was Feines für den Leser ausgedacht. 

Das Ende des ersten Teiles war meiner Meinung nach ein passendes Ende. Es bleiben zwar noch einige Fragen offen, aber im Großen und Ganzen ist es abgeschlossen. Dennoch möchte man am liebsten direkt zum zweiten Band „Rückkehr ins Zombieland“ greifen, um zu erfahren, wie es mit Ali, Cole und den anderen weiter gehen wird.

Fazit

Mit „Alice im Zombieland“ konnte mich Gena Showalter definitiv begeistern. Spannende und actionreiche Unterhaltung mit einer guten Portion was fürs Herz. Wer auf harte und böse Jungs steht, wird mit diesem Buch absolut seinen Spaß haben!

4/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Ich finde das Buch echt toll - Band zwei gefällt mir aber noch besser, wobei der mich einige Nerven gekostet hat.

    LG

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