Mai 11, 2015

Rezension | Sara Raasch | Schnee wie Asche

cbt Verlag | TB (464 Seiten) | #1 | 14,99 EUR | Snow Like Ashes | Verlagsseite 

Inhalt

Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …


Erster Satz

"BLOCKEN!"

Meine Meinung

„Schnee wie Asche“ von Sara Raasch stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste und das Warten hat sich wirklich gelohnt. Ein spannender und abenteuerlicher Auftakt einer High-Fantasy-Reihe, die noch einiges an Potenzial für die Folgebänder hat.

Sara Raasch hat mit „Schnee wie Asche“ eine Welt erschaffen, die mich von Beginn an fasziniert hat und im weiteren Verlauf mehr als begeistern und überzeugen konnte. Anfangs musste ich mich erst ein wenig zurecht finden, da die Welt für mich zuerst ein wenig zu komplex erschienen ist. Doch die Karte, die vorne im Buch zu finden ist, hat recht schnell Klarheit geschafft und während des Lesens selbst wurde auch vieles einfacher und ersichtlicher.

Die Autorin hat mich nicht nur durch den flüssigen und leichten Schreibstil überzeugt, sondern auch der Plot an sich hat deutlich zum Lesevergnügen beigetragen. Zwar war einiges schon von Anfang an ersichtlich, doch Frau Raasch hat es dennoch geschafft, mich so manches Mal mit ihren Wendungen zu überraschen. Zudem hat es mich nicht groß gestört, dass ich einen wichtigen Punkt erahnen konnte.

Die Entwicklung, die Meira durchmacht ist in meinen Augen authentisch und gut für den Leser nachvollziehbar. Jedoch merkt man auch, dass es noch Platz nach oben gibt. Daher bin ich schon sehr gespannt, was die Autorin im zweiten Band mit Meira machen wird, denn es könnte wirklich etwas Großes dabei herauskommen.

„Schnee wie Asche“ bietet auch eine Dreiecksgeschichte, die aber wirklich gut dargestellt wurde. Ich wünsche mir wirklich sehr, dass es die Autorin schafft auch hier eine überzeugende und nachvollziehbare Entwicklung einzubauen. Da alle drei Charaktere mir sehr sympathisch waren und mir für alle drei ein zufrieden stellendes Ende erhoffe.

Das Ende war in meinen Augen von der Autorin gut gewählt. Kein böser Cliffhanger, sondern so gelegt, dass man sich auf den zweiten Band schon jetzt freut, aber keine nagende Ungewissheit einen regelrecht verzehrt. Zudem ist noch viel Potenzial für die Folgebände vorhanden.

Fazit

Mit „Schnee wie Asche“ präsentiert Sara Raasch einen Auftakt, der mich überzeugen und begeistern konnte. Ein komplexer Weltentwurf, sympathische Charaktere und spannender Plot haben mir ein lebhaftes Lesevergnügen beschert. Das noch vorhandene Potenzial lässt mich nun freudig auf den zweiten Band warten.
4/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Hey,
    wirklich tolle Rezension. :) Ich glaube, dass ich das Buch jetzt auch mal endlich lesen sollte.

    Ganz viele Grüße. ♥

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