Mai 09, 2015

Rezension | Cecelia Ahern | Das Jahr, in dem ich dich traf

Fischer Verlag | BR (384 Seiten) | Einzelband | 14,99 EUR | The Year I Met You | Verlagsseite

Inhalt

Vier Jahreszeiten voller Aufbruch, Freundschaft, Liebe und Hoffnung: der neue Roman der jungen irischen Bestsellerautorin, die weltweit Millionen von Lesern begeistert.

Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist.
Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund.
Jasmine und Matt sind Nachbarn, doch sie haben noch nie miteinander gesprochen. Da Jasmine so viel freie Zeit zu Hause hat, beginnt sie, Matt zu beobachten. Sie macht sich ihre Gedanken über ihn und fängt in ihrem Kopf Gespräche mit ihm an. Nur in echt will sie mit diesem Kerl nichts zu tun haben – dafür hat sie ihre eigenen, guten Gründe. 
Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen – ein Jahr, das alles verändert.

Erster Satz

Ich war fünf Jahre alt, als ich erfuhr, dass ich irgendwann einmal sterben würde.

Meine Meinung

Seit „P.S. Ich liebe dich“ bin ich ein großer Fan von Cecelia Ahern. Ich habe jedes Buch im Regal stehen und liebe ihre Geschichten einfach. Deshalb wollte ich „Das Jahr, in dem ich dich traf“ wirklich mögen. Und teilweise mochte ich es auch, aber eben nur teilweise. 

Bisher hat Cecelia Ahern mich mit jeder ihrer Geschichten verzaubert. Am Ende des Buches gab es immer diese Hach- und Seufzmomente. Zwischen den Seiten war so viel Gefühl und einfach nur Magie, die mich gefangen genommen hat. Wegen diesen Momenten ist Frau Ahern einer meiner absoluten Lieblingsautoren. 

Doch leider, leider, leider habe ich diese Momente bei „Das Jahr, in dem ich dich traf“ nicht finden können. Es gab zwar stellenweise einige Passagen, die mich an die alte Cecelia Ahern erinnert haben, aber es führt kein Weg dran vorbei: Dieses Buch war das schlechteste Buch, dass ich von Frau Ahern gelesen habe. 

„Das Jahr, in dem ich dich traf“ ist immer noch eine nette Geschichte, keine Frage. Aber es konnte mich nicht packen. Zwischenzeitlich habe ich das Buch zur Seite legen müssen, weil ich mich schon dazu zwingen musste weiter zu lesen. Der Funke wollte einfach nicht rüber springen. Der Geschichte hat es an Leben gefehlt. Die Seiten waren fast wie tot. Nur zwischendurch gab es einige Momente, die ein paar Fünkchen gesprüht haben. 

Auch wenn mich „Das Jahr, in dem ich dich traf“ nicht wie sonst begeistern konnte, werde ich Cecelia Ahern treu bleiben und hoffe und freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin, welches mich mit Sicherheit wieder begeistern wird.

Fazit

„Das Jahr, in dem ich dich traf“ von Cecelia Ahern ist leider das bisher schwächste Buch der Autorin. Leider konnte mich die Geschichte nicht auf Dauer packen, daher nur - und leider mit beiden Augen zu - 3 Punkte. Ich hoffe, auf das nächste Buch!

3/5 Punkte

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