Mai 04, 2015

Rezension | Anna Todd | After truth

Heyne Verlag | TB (768 Seiten) | #2 | 12,99 EUR | After We Collided | Verlagsseite

Inhalt

Zutiefst verletzt hat Tessa ihre stürmische Beziehung zu Hardin beendet. Seit sie die Wahrheit über ihn erfahren hat, fühlt sie sich verraten und gedemütigt. Sie will ihr Leben zurück – ihr Leben vor Hardin. Doch da ist die Erinnerung an seine leidenschaftliche Liebe, seine Berührungen, die hungrigen Küsse. Ihr Verlangen nach dem unberechenbaren Mann mit den grünen Augen ist immer noch zu stark. Und sie weiß, dass er sie nicht einfach aufgeben wird. Aber kann er sich ändern? Können sie einander retten, oder wird der Sturm sie in die Tiefe reißen?

Erster Satz

Ich spüre weder den Asphalt unter meinen Knien, noch den Schnee, der mich bedeckt.

Meine Meinung

„After truth“ von Anna Todd ist im Vergleich zum Vorgänger „After passion“ in meinen Augen schwächer. Die Geschichte um Tessa und Hardin hat immer noch eine sehr große Sogkraft und ich habe das Buch erneut innerhalb weniger Stunden förmlich inhaliert. Aber dieses Mal war es stellenweise doch sehr in die Länge gezogen, besonders zum Ende hin. 

Natürlich ist die „After“-Reihe generell ein großes Hin und Her, aber irgendwie macht es auch diese fast schon perverse Faszination aus. Auch hier strotz die Geschichte nur so vor Klischees und auch wenn die Geschichte stellenweise ein wenig langatmig erscheint, es ist mir irgendwie vollkommen egal. Ich habe einfach das starke Bedürfnis die Geschichte um Tessa und Hardin zu lesen. 

Sobald man anfängt zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Wie unter Zwang liest man noch ein Kapitel und noch ein Kapitel und noch ein Kapitel. Stilistisch gesehen ist das Buch sehr einfach gehalten. Nicht nur der Schreibstil, sondern auch der Plot sind nichts außergewöhnliches oder besonderes. Wenn man es genau betrachtet, geschieht in „After truth“ in dem Sinne recht wenig, auch wenn natürlich viel passiert. Aber auch hier macht mir das irgendwie einfach nichts aus. Ich weiß im Grunde von der ersten Seite an, was mich erwartet und freue mich dennoch unglaublich drauf. 

Entweder liebt man diese Reihe oder man hasst. Wobei eine Hassliebe es wohl am besten beschreiben wird. Das Ende ist in dem Sinne kein böser Cliffhanger, wobei es schon mitten im Geschehen endet. Allerdings hat man danach nicht unbedingt das dringende Bedürfnis sofort zum nächsten Band zu greifen. Natürlich ist man immer noch sehr neugierig, wie es denn nun weiter gehen wird. Aber die Wartezeit erscheint nicht allzu lang. Ich werde mit absoluter Sicherheit auch den dritten Band „After love“ verschlingen, der im Juni diesen Jahres erscheinen wird.

Fazit

„After truth“ von Anna Todd ist im direkten Vergleich schwächer als sein Vorgänger, übt aber immer noch eine immense Sogkraft aus. Meine Beziehung zu der „After“-Reihe lässt sich am besten mit einer Hassliebe vergleichen. Es macht einfach süchtig.

4/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. "Natürlich ist die „After“-Reihe generell ein großes Hin und Her, aber irgendwie macht es auch diese fast schon perverse Faszination aus. Auch hier strotz die Geschichte nur so vor Klischees und auch wenn die Geschichte stellenweise ein wenig langatmig erscheint, es ist mir irgendwie vollkommen egal. Ich habe einfach das starke Bedürfnis die Geschichte um Tessa und Hardin zu lesen. "

    Leider muss ich dir da wirklich zustimmen, obwohl ich es am liebsten gar nicht zugeben mag. :D Der Cliffhanger von Band 1 lässt mich wirklich den 2. Band lesen wollen, obwohl ich Band 1 einfach echt schlecht fand. Man hätte die Geschichte halt einfach mal auf ein Drittel kürzen können... aber naja. Es ist schon komisch, wie uns manchmal Geschichten begeistern, die eigentlich absolut 0815 sind und nichts neues mit sich bringen. Ich glaube das viele Drama machts aus. Schöne Rezension!

    Liebste Grüße,
    Nazurka

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