März 05, 2015

Rezension | Maggie Stiefvater | Ruht das Licht

Script5 Verlag | HC (400 Seiten) | 18,90 EUR | #2 | Linger | Amazon

Inhalt

Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr. Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen. Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird.

Erster Satz

Dies ist die Geschichte eines Jungen, der ein Wolf war, und eines Mädchens, das zu einem wurde.

Meine Meinung


Ich liebe Maggie Stiefvater und ihre Art zu schreiben. Ihr Geschichten haben für mich immer dieses ganz besondere Etwas. Genauso wie „Nach dem Sommer“ hat auch „Ruht das Licht“ mich erneut begeistert.

„Ruht das Licht“ hat eine düstere und melancholische Stimmung, eben typisch Stiefvater. Ein wenig drückend und schwer, aber immer so fantasievoll und einfach atemberaubend. Bei jedem ihrer Bücher ist es ein Abtauchen in eine neue und faszinierende Welt, die mich einfach verzaubert und von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Obwohl ich den ersten Band um Sam und Grace schon vor Jahren gelesen habe, hatte ich überhaupt kein Problem in die Geschichte hinein zu finden. Ich war zu Anfang nur ein wenig erstaunt, dass die einzelnen Kapitel aus insgesamt vier Sichten erzählt wird - Sam, Grace, Isabel und Cole.

Stellenweise hätte ich es mir gewünscht, dass es weniger gewesen wäre, da so leicht der Eindruck entstehen kann den einzelnen Charakteren nicht gerecht zu werden. Maggie Stiefvater hat die Balance aber recht gut gemeistert, wobei ich mir doch mehr von Sam und Grace gewünscht hätte. Dies ist aber nur mein persönliches Empfinden. Sowohl Isabel als auch Cole sind zwei äußerst interessante Figuren, die zu Recht in „Schimmer die Nacht“ ihre eigene Geschichte erhalten.

Das Ende ist ein mittelschwerer Cliffhanger, der unbedingt dazu verleitet direkt den dritten Band „In deinen Augen“ lesen zu wollen. Trotz der düsteren Stimmung sind die Bücher von Frau Stiefvater absolute Wohlfühlbücher, die ich unheimlich gerne lese und für mich etwas ganz Besonderes haben. Der dritte Band wartet nur darauf verschlungen zu werden!

Fazit

„Ruht das Licht“ von Maggie Stiefvater ist eben ein typischer Stiefvater. Fantasievoll, melancholisch und ein wenig düster, fesselt die Fortsetzung um Sam und Grace erneut und bereit einige wundervolle Lesestunden, die mich verzaubert haben. Maggie Stiefvater beweist damit erneut, warum sie zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört.

4,5/5 Punkte

Kommentare:

  1. Der Satz klingt sehr schicksalsgeladen und wunscherschön. Wie bei einem Märchen. Ich habe das Buch auch meinem SuB und nach der Rezension hab ich richtig Lust aufs Lesen bekommen!

    Liebste Grüße,
    Nazurka

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    1. Dann wünsche ich dir schon jetzt ganz viel Freude mit dem Buch! :)

      Liebe Grüße
      Kate

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  2. Huhu :)

    Den Roman habe ich total geliebt! Gerade das Melancholische daran fand ich irgendwie richtig schön <3

    Liebe Grüße,
    Marie

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    1. Genau dies liebe ich so an den Büchern von Frau Stiefvater. :)

      Liebe Grüße
      Kate

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