Dezember 26, 2014

Rezension | Teri Terry | Bezwungen

Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
Verlag: Coppenrath
ISBN-10: 3649622203
Preis: 17,95 EUR
eBook: 9,99 EUR
Reihe: 3/3
Erscheinungsdatum: September 2014
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre


Inhalt

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Denkt sie. Kylas Leben ist einmal mehr in größter Gefahr, als Nico einen hinterhältigen Anschlag auf sie ausübt. Auf der Flucht vor dem skrupellosen Anführer von Free UK sucht sie Unterschlupf bei ihren Freunden von MIA. Dort kann sie mit neuer Identität untertauchen und aus dem Blickfeld der Lorder und der Terroristen verschwinden. Sich in Sicherheit wähnend, kreisen Kylas Gedanken wieder mehr um ihre Kindheit, und Stück für Stück kommen Erinnerungsfetzen an Lucy und ihre Eltern zurück. Als Kyla endlich ihre Mutter kennenlernt, erfährt sie, wer sie als Kind wirklich war. Doch wieso hat ihr Vater sie damals freiwillig den Terroristen übergeben? Und welch dunkles Geheimnis verbirgt sich hinter ihrer Familiengeschichte?

Erster Satz
Von außen macht es nicht viel her.

Meine Meinung
„Bezwungen“ von Teri Terry hat zwar hier und da einige Kritikpünktchen für mich, aber im Großen und Ganzen war es ein guter Abschluss einer toller Trilogie.

Sowohl „Gelöscht“ als auch „Zersplittert“ haben mich damals überrascht und waren wirklich gut. Mir hat sogar der zweite Band einen Hauch besser gefallen als der Auftakt. „Bezwungen“ ist nicht schlecht, wirklich nicht. Aber im Vergleich ist es meiner Meinung nach der schwächste Teil der Trilogie.

Für mich hat 
„Bezwungen“ zu lange gebraucht um an Fahrt aufzunehmen. Der Einstieg war wieder sehr gut, doch danach gab es eine etwas längere Strecke, die mich zwar gut unterhalten konnte, mich aber nicht wirklich gepackt hat. Erst zum Ende hin war dieser Woweffekt, der mich bereits in den Vorgängern so begeistert hat, zu spüren. 

Die Wendungen und Überraschungen, die sich Frau Terry ausgedacht hat, haben deutlich zum Lesevergnügen beigetragen. Ich war so manches Mal überrascht und habe dies so nicht kommen sehen. Auch hat Teri Terry so gut wie alle Fragen, die sich im Verlauf angesammelt haben, beantwortet.

Kyla hat vieles durchgemacht und die Entwicklung ist der Autorin meiner Meinung nach authentisch gelungen. Sie ist eine Sympathieträgerin vom ersten Band an und ist es bis zum Schluss geblieben.

Das Ende ist wahrscheinlich mein größter Kritikpunkt, wobei sich dies zu negativ anhört. Es ist ein gutes Ende, ein nachvollziehbares Ende. Aber einfach nicht Meins. Eine Szene war für mich extrem gewalttätig und hatte einen sehr bitteren Beigeschmack. Wobei dies in einer Dystopie nicht wirklich überraschend ist und auch nicht wirklich ein Kritikpunkt in dem Sinne.

Fazit
„Bezwungen“ von Teri Terry ist ein guter Abschluss einer außergewöhnlichen Trilogie, die mich ausgesprochen gut unterhalten hat. Trotz einiger kleiner Kritikpunkte findet die Geschichte um Kyla einen nachvollziehbaren und durchaus gelungenen Abschluss.


4/5 Punkte

Über den Autor
Teri Terry lebte in Frankreich, Kanada, Australien und England, und sie hat dabei drei Abschlüsse, eine ganze Sammlung von Reisepässen und mehr Adressen, als sie zählen kann, erworben. Ihre häufigen Umzüge haben Teri oft in eine Beobachterrolle gezwungen. Seitdem interessiert sie sich sehr für Personen, die in eine fremde Umgebung kommen oder sich dort eingliedern müssen.
Quelle: Coppenrath


Vielen lieben Dank an Blogg dein Buch und den Coppenrath Verlag

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