Dezember 09, 2014

Rezension | A.G. Howard | Dark Wonderland - Herzkönigin

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: cbt 

ISBN-10: 3570163199
Preis: 17,99 EUR

eBook: 13,99 EUR
Reihe: 1/3
Erscheinungsdatum: 24. November 2014
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Splintered


Leseprobe?  Kaufen?

Inhalt
Folge dem Flüstern … in das Reich hinter dem Spiegel

Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?



Erster Satz
Seit meinem zehnten Lebensjahr sammle ich Insekten, nur so kann ich ihrem Geflüster ein Ende machen.

Meine Meinung
„Dark Wonderland - Herzkönigin“ von A.G. Howard hat mich wahrlich überrascht und mir einige spannende und fantasievolle Lesestunden beschert.
 

Obwohl ich kein allzu großer Fan von Alice im Wunderland bin, wollte ich dennoch dieses Buch lesen und ich bin wirklich froh, dass ich „Dark Wonderland - Herzkönigin“ eine Chance gegeben habe. Ansonsten hätte ich eine wundervolle und äußerst unterhaltsame Geschichte verpasst.
 

„Dark Wonderland - Herzkönigin“ ist kein Buch um schnell zwischendurch zu lesen. Man muss sich auf die Geschichte und die Charaktere einlassen und dem Geschehen auch wirklich folgen. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man den Faden verliert und in einem einzigen Wirrwarr landet. Denn die Geschichte ist unheimlich Fantasievoll und erfordert, dass der Leser mitdenkt. Ich musste so manche Passage erneut lesen, da ansonsten kein Sinn zu erkennen war in dem, was ich da las.

A. G. Howard hat wirklich eine blühende Fantasie. Sie hat der Geschichte um Alice im Wunderland ein völlig neues Kleid verpasst. Düster, ein wenig gruselig und auch einen Hauch Grunch und Punk. Der Einstieg war ein wenig verwirrend und verworren. Sobald der Knoten jedoch gelöst war, hat sich eine Geschichte voller Magie entfaltet.

Die vielen verschiedenen Charaktere, ob Mensch oder Fantasiewesen, waren auf ihre ganz besondere Art und Weise liebevoll gestaltet. Sie sind außergewöhnlich und stechen heraus, was wiederum deutlich für „Dark Wonderland - Herzkönigin“ spricht. Ich konnte wunderbar mit allen Figuren mitfiebern.

Auch die mittelschwere Portion Liebe und Romantik hat die Autorin in meinen Augen schmackhaft verpackt. Sie war zwar ein wesentlicher Teil der Geschichte, hat aber gleichzeitig nicht so viel Raum eingenommen. Eine ausgewogene Mischung, die für mich genau perfekt war.

Das Ende könnte schon als ein abgeschlossenes betrachtet werden, da größtenteils keine Frage mehr offen sind. Jedoch wird es noch zwei weitere Bände geben. Ich könnte nicht sagen, wie und ob die Geschichte unbedingt weiter gehen würde7müsste. Dennoch bin ich sehr gespannt, was sich A. G. Howard noch so hat einfallen lassen und werde daher den zweiten Band mit Sicherheit auch lesen.

Fazit
„Dark Wonderland - Herzkönigin“ von A.G. Howard ist kein Buch, welches sich so schnell weg lesen lässt. Man muss sich auf die Geschichte und die Charaktere einlassen, damit sie sich entfalten kann. Sobald dies geschehen ist, erhält man eine spannende und fantasievolle Geschichte, die aus der Masse heraus sticht und für außergewöhnlichen Lesegenuss sorgt. 


4,5/5 Punkte


Über den Autor
A.G. Howard wurde durch ihre Arbeit in einer Schulbibliothek zu "Dark Wonderland" inspiriert. Sie hatte sich schon immer gefragt, was wohl passiert wäre, wenn die gruselige Stimmung in Alice im Wunderland deutlicher zutage getreten wäre. "Dark Wonderland" ist ihr Tribut an Lewis Carroll. Wenn A.G. Howard nicht schreibt, liest sie, fährt Rollerblades, gärtnert und macht Urlaub mit ihre Familie - inklusive Ausflügen zu uralten Friedhöfen und von Geistern heimgesuchten alten Schulen, die ihr als weitere Inspiration dienen.  
Quelle: cbt

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen