Oktober 04, 2014

Rezension | Brodi Ashton | Ewiglich die Liebe

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Oetinger
ISBN-10: 3789130427
Preis: 17,95 EUR
eBook: 12,99 EUR
Reihe: 3/3
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2014
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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Inhalt
Große Gefühle: das dramatische Finale der „Ewiglich“-Trilogie. Nikki hat einen hohen Preis zahlen müssen, um Jack zu retten: der Ewigliche Cole hat sich durch eine List ihres Herzens bemächtigt. Noch immer sieht er in ihr seine Persephone, die Herrscherin der Unterwelt. Während Nikki und Jack alles daran setzen, das Herz zurückzugewinnen, bereiten Cole und seine Freunde sich darauf vor, den Kampf um die Herrschaft des Ewigseits zu gewinnen. Nikki erkennt, dass sie nur eine Chance hat, die Ewiglichen zu vernichten: Sie muss Coles Persephone werden. Der dritte Band der großartigen "Ewiglich"-Trilogie über die Macht der Liebe. Mit Elementen aus der griechischen Mythologie.


Erster Satz
Jack rieb sich die Augen und setzte sich im Bett auf.

Meine Meinung
Lange und sehnsüchtig habe ich „Ewiglich der Liebe“ entgegen gefiebert. Nachdem „Ewiglich die Sehnsucht“ zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt und eines meiner absoluten Highlights in 2012 war, waren die Erwartungen hoch. Vielleicht einfach zu hoch.

Denn leider, leider, leider bin ich doch ein wenig enttäuscht von „Ewiglich die Liebe“. Der Charme, der Zauber, der mich im ersten Band so vollkommen begeistert und um den Finger gewickelt hat, fehlte einfach. Stellenweise hatte ich das Gefühl, als ob das Buch von einer anderen Autorin geschrieben wurde.

Der Plot war recht konfus, einen wirklichen roten Faden konnte man kaum erkennen. Und wenn doch, dann verlief dieser kreuz und quer. Zudem fehlte es erheblich an Spannung. Nur stellenweise schaffte es Frau Ashton zu ihrer alten Form zurück zu finden und mich zu begeistern. Leider waren diese Momente einfach zu selten. „Ewiglich die Liebe“ fehlte es einfach an Feuer, es plätscherte größtenteils so vor sich hin. Was wirklich, wirklich schade ist. Das gewisse Etwas, das bei „Ewiglich die Sehnsucht“ aus der Seite tropfte, war hier vergeblich zu finden.

So hart dies auch klingt, doch Brodi Ahston ist keinem der Charaktere gerecht geworden. Arg enttäuscht war ich von der Entwicklung von Jack. Mein persönlicher Liebling, der mein Leserherz in „Ewiglich die Sehnsucht“ erobert hat, erschien hier fade und stumpf. Einzig Nikki war noch größtenteils sie selbst. Coles Entwicklung, tja, die Autorin hat es sich in meinen Augen recht einfach gemacht. Aus Spoilergründen werde ich darauf jedoch nicht eingehen.

Das Ende war zwar recht zufrieden stellend, jedoch der gesamten Trilogie absolut nicht gerecht. Leider konnte es mich auch nicht wirklich berühren, da zu dem Zeitpunkt bereits die Leselust schon deutlich gelitten hat. Auch wenn es einige interessante Passagen gab, so haben diese nicht ausgereicht um der Geschichte aus dem Tief zu helfen. 

Fazit
„Ewiglich die Liebe“ von Brodi Ahston lässt mich leider enttäuscht zurück und wird seinen beiden Vorgängern absolut nicht gerecht. Sowohl den Charakteren als auch dem Plot fehlte es an dem Zauber, der in „Ewiglich die Sehnsucht“ aus jeder Seite tropfte und mein Leserherz im Sturm erobert hat. Wirklich schade, da der erste Band zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. 

2,5/5 Punkte

Kommentare:

  1. Ojemine ... ich wollte die Reihe eigentlich auch bald beenden, aber nach deiner Rezension habe ich etwas Angst davor. :O

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  2. Oh, nein, das ist ja gar nicht gut, dass es dir nicht gefallen hat! Ich habe bisher nur den ersten Teil der Reihe gelesen. Den fand ich jetzt nicht überragend, aber dennoch gut. Nach deiner Rezi wird wohl der zweite Teil noch länger auf der Wunschliste versäuern... :(

    Liebe Grüße
    Maura

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