August 07, 2014

Rezension | Sarah Ockler | Der Geschmack des Sommers

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: cbt
ISBN-10: 357030907X
Preis: 8,99 EUR
eBook: 7,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: 9. Juni 2014
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
Originaltitel: Fixing Delilah Hannaford

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Inhalt
Delilahs Leben fällt überall auseinander: ihre schulischen Leistungen sind miserabel, sie hat einen Nicht-Freund, mit dem sie nichts außer der Möglichkeit zu vergessen verbindet, und die Beziehung zu ihrer Mutter Claire ist alles andere als harmonisch. Vor allem der große Familienstreit vor acht Jahren steht zwischen ihnen. Als ihre Großmutter plötzlich stirbt, kehrt Delilah mit Claire in das Haus zurück, in dem sie früher jeden Sommer verbracht haben. Und dort begegnet sie nicht nur der Vergangenheit, sondern auch Patrick – ihrem gut aussehenden Freund von damals …


Erster Satz
"Claire? Hier ist Rachel. Ich habe eine schlechte Nachricht."
Meine Meinung
„Der Geschmack des Sommer“ von Sarah Ockler bietet einige unterhaltsame Lesestunden und eignet sich hervorragend als Sommerlektüre für zwischendurch.

Schon „Verlieb dich nie in einenVargas“ aus der Feder von Frau Ockler konnte mich damals begeistern und hatte mir einige wundervolle Lesestunden beschert. „Der Geschmack des Sommers“ ist im direkten Vergleich schwächer als sein Vorgänger, garantiert aber dennoch kurzweilige Lesestunden.

In „Der Geschmack des Sommers“ herrscht zunächst eine düstere und melancholische Stimmung. Diese zieht sich fast über das komplette Buch, aber zum Glück erdrückt die Melancholie den Leser nicht. Für mich hat es eher den Reiz der Geschichte ausgemacht.

Zudem versteht es die Autorin geschickt, den Leser bei Laune zu halten. Durch Wendungen und Geheimnisse bleibt die Spannung erhalten, da unbedingt heraus gefunden werden will, was dieses Geheimnis ist.

Delilah ist ein interessanter Charakter, der nicht das typische perfekte Mädchen ist, sondern Fehler, Ecken und Kanten zu bieten hat. Aber genau dies macht sie auch aus. Es ist schön zu sehen, wie sie sich im Verlauf der Geschichte entwickelt. Sarah Ockler ist diese Entwicklung überzeugend und authentisch gelungen.

Das Ende ist abgeschlossen und hinterlässt auch keine Fragen mehr. Dennoch hatte man ein wenig das Gefühl, als ob etwas gefehlt hat. Das gewisse Etwas um der Geschichte noch den letzten Schliff zu geben. So bleibt am Ende ein zufriedenes Gefühl zurück, aber eben auch kein überwältigendes.

Fazit
„Der Geschmack des Sommer“ von Sarah Ockler bietet einige kurzweilige und unterhaltsame Lesestunden und eignet sich sehr gut als Sommerlektüre. Melancholie gepaart mit einer Prise Geheimnissen und authentischen Charakteren runden das Lesevergnügen ab, auch wenn der letzte Schliff vielleicht gefehlt hat. 

4/5 Punkte

Kommentare:

  1. Hallo,

    ich möchte das Buch unbedingt auch bald lesen. Freue mich, dass es Dir gefallen hat. Das ist immer beruhigend :-)
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Hey,

    schöne Rezension:) Habe das Buch ebenfalls gelesen, allerdings hat es bei mir sogar noch einen Punkt mehr erhalten;)

    LG
    Anne

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