Dezember 09, 2013

Rezension | Zoe Marriott | Frostblüte

Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551312702
Preis: 14,99 EUR
eBook: 10,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: 2 Oktober 2013
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: FrostFire

Leseprobe? Kaufen?

Inhalt:
Frost lässt keinen an sich heran – aus gutem Grund: Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos töten lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird. Als sie sich notgedrungen einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich vor Aufständischen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis? Eine Heldin zum Niederknien – fragil und stark zugleich. Eine Geschichte zum Mitfiebern – beim Kampf gegen gnadenlose Schurken und innere Dämonen. Ein Buch zum Schwelgen und Verschlingen – voller unerwarteter Freundschaft, schwerer Entscheidungen und zarter, bittersüßer Liebe


Erster Satz:
Als der Wolf das erste Mal von mir Besitz ergriff, war ich acht.

Meine Meinung:
Frost darf niemanden an sich heran lassen. Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der jederzeit aus ihr herausbrechen kann. Ihre letzte Hoffnung ist die Feuergöttin. Doch der Weg dahin ist steinig und schwer und sie ist auf sich allein gestellt. Als Frost auf Luca und Arian trifft, verändert sich ihr Leben. Kann sie den Beiden wirklich trauen und ihnen ihr Geheimnis anvertrauen? Und für wen schlägt ihr Herz wirklich?

Ich bin positiv überrascht von "Frostblüte" aus der Feder von Zoe Marriott. Es ist das perfekte für einen kalten Winterabend. Spannend und lebhaft erzählt, sodass die Stunden nur so verfliegen.

Mit Frost hat die Autorin eine Figur erschaffen, die mit Sicherheit in kürzester Zeit die meisten Leser für sich einnehmen wird. Sympathisch, nicht ohne Fehler und trotz der vielen harten Rückschläge im Leben eine wirklich starke Persönlichkeit. Auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass ich stellenweise ihre Handlungsweise nicht zu hundert Prozent nachvollziehen konnte, so habe ich sie doch gerne auf ihrem Weg begleitet.

Luca und Arian können unterschiedlicher nicht sein, aber wahrscheinlich macht genau dies den Reiz aus. Sie sind wie Wasser und Feuer und ergänzen sich dennoch auf harmonische Art und Weise. Ich mochte Beide ausgesprochen gerne, trotz Dreiecksbeziehung von denen ich nicht immer ein Fan bin.

Was mir jedoch besonders an "Frostblüte" gefallen hat, ist die Atmosphäre beim Lesen. Ich konnte wunderbar abtauchen und mich in die Welt von Frost hinein fallen lassen. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, weil es erfrischend war. Dazu noch der lebhaft Schreibstil der Autorin, der das Kopfkino auf Hochtouren laufen lassen hat.

Ich habe nur einen Kritikpunkt und deshalb auch der Punktabzug. Mir hat eine Entwicklung zu Ende des Buches - welche ich aufgrund von Spoilern jedoch nicht erwähnen werde - leider überhaupt nicht gefallen bzw. hätte ich es mir persönlich einfach anders gewünscht, auch wenn ich die Beweggründe der Autorin schon verstehen kann. Dennoch hatte es für mich einen bitteren Nachgeschmack.

Das Ende hat mich abschließend mit der Geschichte noch versöhnt. Zudem ist es erfrischend schön, dass die Geschichte ein Einzelband ist.

Fazit:
"Frostblüte" von Zoe Marriott hat mir einige spannende und lebhaft Lesestunden beschert. Bildhafter Schreibstil, starke Figuren und mitreißender Plot - Das ideale Buch für diese kalte Jahreszeit.

4/5 Punkte

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