November 16, 2013

Rezension | Ka Hancock | Tanz auf Glas

Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: Knaur HC 
ISBN-10: 3426653222
Preis: 19,99 EUR
eBook: 17,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: 2 September 2013
Originaltitel: Dancing on Broken Glass

Leseprobe? Kaufen?

Inhalt:
Vielleicht hätten Lucy Houston und Mickey Chandler sich nie verlieben dürfen. Und erst recht nicht heiraten. Denn beide haben ein schweres Schicksal zu tragen. Doch die Liebe geht ihre eigenen Wege, und so führen Lucy und Mickey eine ungewöhnliche, aber glückliche Ehe. Als ihr Leben eine dramatische Wendung nimmt, wird die Kraft ihrer Gefühle einer harten Prüfung unterzogen.

 


Erster Satz:
Ich lernte den Tod auf einer Party kennen.

Meine Meinung:
Zwei Menschen, mit denen es das Leben nicht besonders gut meint. Zwei Menschen, die dennoch alles daran setzen um ihrer Liebe eine Chance zu geben. Eine Geschichte über die Liebe, die so tragisch und wundervoll zu gleich ist - Das ist die Geschichte von Lucy und Mickey.

Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, als ich angefangen habe "Tanz auf Glas" zu lesen. Dass es mich aber emotional so unglaublich mitnehmen würde mit Sicherheit nicht. Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und stellenweise nur schwer zu verdauen. Aber vielleicht ist auch dies genau der Grund, warum das Buch so umwerfend ist.

Die Geschichte von Lucy und Mickey ist so herzzerreißend traurig und schön zu gleich. Ab der Hälfte des Buches musste ich ständig schniefen und mir Tränen verkneifen. Zum Schluss habe ich wie ein Schloßhund geheult. Wer einen leichten und fröhlichen Roman erwartet, sollte also lieber die Finger davon lassen.

Stellenweise hat es mich so mitgenommen, dass ich eine längere Pause beim Lesen einlegen musste. Es wäre sonst einfach zu viel geworden. Ich hatte schon fast ein wenig Angst weiter zu lesen, weil ich wusste es würde mich umhauen. Und es hat mich umgehauen, wie eine Abrissbirne. Mit voller Wucht.
 
Mit Lucy und Mickey hat Ka Hancock Protagonisten geschaffen, die mich auf voller Linie überzeugt haben. Was habe ich mit denen Beiden gelitten! Gehofft und gebangt und am Ende Rotz und Wasser geheult. Sympathische Figuren von denen ich mich nur schwer verabschieden konnte und es auch gar nicht wollte. Irgendwie hat es Frau Hancock es geschafft den Beiden, trotz der Schwere in diesem Buch, eine Leichtigkeit gegeben, die für mich sehr zum Lese"vergnügen" beigetragen hat. Ohne dieses Leichtigkeit wäre mir alles zu viel geworden.

Das Ende des Buches lässt mich mit gespaltenen Gefühlen zurück, im positiven Sinne. Ich war über die Entwicklung sehr erfreut, denn es hat der Geschichte einen guten und positiven Schluss gegeben. Ein anderes Szenario hätte ich wahrscheinlich nicht verkraftet und wäre für mich auch definitiv ins Negative gerutscht. So hat mir der Schluss ein versöhnliches Ende mit "Tanz auf Glas" beschert.

Fazit:
"Tanz auf Glas" ist definitiv keine leichte Kost und stellenweise auch nur schwer zu verdauen. Wer davor nicht zurück schreckt, erhält eine herzergreifend schöne und traurige Geschichte zugleich, die mit Sicherheit keinen Leser kalt lässt.

4,5/5 Punkte

Über den Autor:

Ka Hancock, in Utah geboren, arbeitet als Krankenschwester und hat sich auf den Bereich der Psychiatrie spezialisiert. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Salt Lake City und hat vier erwachsene Kinder. "Tanz auf Glas" ist ihr Debütroman.

Quelle: Droemer Knaur

 

Kommentare:

  1. Das will ich lesen! Unbedingt. :-)

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  2. Hey,
    ich habe dich für den Liebster-Award nominiert. Schau einfach mal hier vorbei:
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    Moglisabeth

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