Oktober 14, 2013

Rezension | Joelle Charbonneau | Die Auslese - Nur die Besten überleben

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag
ISBN-10: 3764531177
Preis: 16,99 EUR
eBook: 13,99 EUR
Reihe: 1/3
Erscheinungsdatum: 26. August 2013
Originaltitel: The Testing (Book I)

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Inhalt:

Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben

Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.

Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …

Dich erwarten Gefahr, Liebe - und nackte Angst!

 


Erster Satz:

Heute ist also der Tag der Abschlussfeier.

Meine Meinung:

Nur die Besten des Landes dürfen die Welt regieren. Nur die Besten werden die Auslese überstehen. Cia gehört zu denen, die die Ehre hat, an der Auslese teilzunehmen. Doch bei der Auslese geht es um mehr als nur einen Studienplatz - Nur die Besten werden überleben. Gehört Cia auch dazu?

Auch ich bin natürlich auf "Die Auslese - Nur die Besten überleben" aufmerksam geworden, da oft der Vergleich zu "Tribute von Panem" fiel und ich die Reihe damals regelrecht verschlungen habe. Nun, nach dem Lesen dieses Buches muss ich sagen, dass "Die Auslese" für mich überhaupt nicht mithalten konnte.

Leider wollte einfach der Funke nicht so wirklich überspringen. Ich habe sehr lange gebraucht um in die Geschichte hinein zu finden, da der Anfang sehr zäh war und es mir eindeutig an Spannung fehlte. Die fehlende Spannung zog sich auch leider über das ganze Buch.

Zwischenzeitlich gab es zwar Passagen, die mir mehr zu gesprochen haben, aber im Großen und Ganzen war ich leider eher enttäuscht. Es war mir alles ein wenig zu lasch, da hat der Pfeffer gefehlt. Handlung war zwar genug vorhanden, aber diese konnte mich nicht mitreißen.

Zudem haben mir noch einige Informationen gefehlt, die zum Verständnis der Welt, in der Cia lebt, beitragen hätte. Zwar wird einiges angedeutet, aber der Leser bleibt den größtenteil im Dunkeln. Die Geschichte dreht sich eigentlich hauptsächlich nur um Cia und die Auslese. Für mich war dies zu wenig.

Der Schreibstil von Joelle Charbonneau ist angenehm zu lesen. Aber ich hatte keine Höhen und Tiefen beim Lesen. Es war vergleichbar mit einem Ton, der immer gleich blieb, von Anfang bis zum Ende. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass "Die Auslese - Nur die Besten überleben" nicht "meins" war.

Die Charaktere waren ebenfalls in meinen Augen noch nicht ganz ausgereift. Cia ist noch die stärkste Figur, die mir auch recht sympathisch war. Alle andere sind fast untergegangen und waren eher blass im Vergleich. Was wirklich schade war, da ich einige Nebenfiguren wirklich interessant fand und sehr gerne mehr von ihnen gelesen hätte. Aber da hoffe ich noch auf die Folgebände.

Das Ende wiederum macht neugierig auf die Folgebände und auf die eventuelle Entwicklung der Geschichte. Ich werde dem zweiten Band eine Chance geben und bin gespannt, ob Frau Charbonneau mich doch noch überzeugen kann.

Fazit:

"Die Auslese - Nur die Besten überleben" konnte mich leider nicht von sich überzeugen. Zu schwache Charaktere, kaum Spannung und mir persönlich zu wenig Hintergrundinformationen. Auch der Vergleich zu "Tribute von Panem" ist in meinen Augen unpassend. Die Handlung ähnelt sich zwar, der Rest ist in meinen Augen aber nicht zu vergleichen.

2,5/5 Punkte

Über den Autor:

Joelle Charbonneau begann mit dem Schreiben, als sie noch Opernsängerin war. Heute ist die Schriftstellerei ihre größte Leidenschaft. Joelle Charbonneau lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Chicago. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Schauspiel- und Stimmtrainerin. 

Quelle: Penhaligon

Kommentare:

  1. OH!
    Bisher habe ich nur positive Meinungen über das Buch gehört. Aber interessant auch mal eine andere Seite zu hören. Gerade unrealistische Charaktere und wenig Spannung, kann einem eine Geschichte schon vermiesen.
    Ich denke aber, dass ich es trotzdem mal versuchen werden.
    Danke für deine Meinung.
    LG
    Ise

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  2. Ich wusste gar nicht, dass das Buch häufig mit Panem verglichen wird. Von denen war ich auch nicht so restlos überzeugt... mal sehen, ob ich Die Auslese dann mal noch lese...

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  3. Ich konnte das Buch auch nicht so hoch loben wie manch andere, insgesamt hat es mir aber besser gefallen als dir. Heute habe ich mir Teil 2 vorbestellt, denn der Schluss hat mich schon neugierig gemacht :-)

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  4. Darf ich dich hier unter 2 oder 3 Sternen bei uns im Bloggernetzwerk verlinken? :-) Leider habe ich deine Rezension hierzu auch nicht auf deinem LovelyBooks Profil gefunden.
    Liebe Grüße ♥

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