Juli 12, 2013

[Rezension] Dan Wells - Partials: Aufbruch

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: ivi 
ISBN-10: 3492702775
Preis: 16,99 EUR
eBook: 12,99 EUR
Reihe: 1/3
Erscheinungsdatum: 12. März 2013
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Partials

Leseprobe? Kaufen?

Inhalt:

Den Krieg gegen die Partials, künstlich erschaffene Menschen, haben nur wenige tausend echte Menschen überlebt. Die 16-jährige Kira begibt sich mit einer Gruppe Verbündeter nach Manhattan, ein Gebiet, das die übermächtigen Partials beherrschen. Und dabei entdeckt sie, dass nicht nur die Menschen, sondern auch die Partials vor dem Untergang stehen – und beide mehr gemeinsam haben, als sie ahnten. Die letzten Menschen haben sich nach einer verheerenden Katastrophe nach Long Island, vor die Tore Manhattans, zurückgezogen. Die Partials, übermächtige Krieger, die einst von den Menschen erschaffen wurden und sich dann gegen sie wendeten, bedrohen die Überlebenden. Und eine unheilbare Seuche fordert ihre Opfer. Die sechzehnjährige Kira setzt alles daran, einen Weg zu finden, die Krankheit zu heilen. Doch dieser Weg führt sie nach Manhattan, mitten in das Gebiet der unheimlichen Partials. Und was sie dort entdeckt, wird nicht nur ihr eigenes, sondern das Schicksal aller Geschöpfe auf unserem Planeten verändern …

Der erste Satz:

Das neugeborene Mädchen 485GA18M starb am 30. Juni 2076 um 6.07 Uhr morgens.

Meine Meinung:

Die Menschheit steht kurz vor der Ausrottung. Ein Krieg gegen die Partials hat 99,9% der Weltbevölkerung vernichtet. Ein Virus, der es unmöglich macht den Fortbestand der Menschen zu retten. RM tötet Neugeborene innerhalb von wenigen Tagen. Rettung ist seit 11 Jahren nicht in Sicht.

Kira Walker gehört zu den Seuchenbabys. Sie war vier Jahren alt als die Partials sich gegen die Menschen erhoben haben und das RM-Virus ihnen alles angenommen hat. Kira Walker versucht alles um ein Gegenmittel zu finden und die Menschheit zu retten. Selbst wenn es bedeutet sich ins Feindesland zu begeben und sein Leben zu riskieren. Doch das, was Kira entdeckt, lässt ihre Welt erneut vollkommen aus den Fugen geraten.

Ich gehöre wohl zu der Minderheit, die nicht so ganz von "Partial - Aufbruch" begeistert waren. Was ich sehr schade finde, denn die Idee hinter der Geschichte empfand ich als sehr anziehend.

Schon direkt zu Anfang hatte ich große Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu finden. Erst ab der Hälfte des Buches konnte ich einigermaßen einen Bezug zu den Protagonisten bzw. der Geschichte an sich finden. Meine Gedanken sind beim Lesen immer wieder abgeschweift, weil mir alles zu klinisch und zu ausschweifend war. Es hat sich alles so emotionslos angefühlt, als würde man einen Bericht voller Daten und Fakten lesen.

Auch mit den Charakteren brauchte ich lange um richtig warm zu werden. Kira ist ein sehr spezieller Charakter. Ich hatte stellenweise Schwierigkeiten ihre Handlungsweise nachzuvollziehen, aber im Großen und Ganzen war sie eine recht interessante Figur, die durch ihre Waghalsigkeit aufgefallen ist. Sie wird mit Sicherheit noch für so manche Überraschung gut sein.

Allein Marcus konnte mich von Anfang an durch seine Art überzeugen. Er hat der Geschichte eine Leichtigkeit gegeben, die ich ansonsten sehr stark vermisst habe.

Natürlich gab es zwischen durch immer mal wieder Passagen, die mich dann doch noch einigermaßen packen konnten. Zum Ende hin war es wie eine Berg-und-Tal-Fahrt. Obwohl es eigentlich sehr Actionreich zu ging, hat es mich nicht immer packen können.

Wobei mich die Wendung am Ende des Buches doch stark überrascht hat. Und diese Wendung ist auch der Grund, warum ich dennoch wissen möchte, wie es im zweiten Band weiter gehen wird. Vielleicht haut mich Dan Wells dann so richtig um.

Fazit:

"Partials - Aufbruch" konnte mich leider nicht von sich überzeugen. Zu klinisch und zu emotionslos in meinen Augen. Lediglich einige interessante Wendungen haben meine Neugierde auf den Folgeband geweckt. Ob ich diese aber wirklich lesen werde, bleibt abzuwarten.

2,5/5 Punkte

Kommentare: