Mai 06, 2013

[Rezension] Rainer M. Schröder - Liberty 9: Todeszone

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: cbj 
ISBN-10: 3570154653
Preis: 18,99 EUR
eBook: 14,99 EUR
Reihe: 2/2
Erscheinungsdatum: 25. März 2013
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

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Inhalt:

Das Finale von Rainer M. Schröders großem Zukunftsthriller!

Kendira und Dante ist das Unglaubliche gelungen: die Flucht aus der perfekt abgesperrten Sicherheitszone von Liberty Valley! Nachdem sie verstanden haben, wie zerstörerisch das System ist, von dem sie und die anderen Electoren aufgezogen wurden, wollen sie ihre Freunde jedoch keineswegs in Liberty 9 zurücklassen. Sie verbünden sich mit den wilden Nightraidern im Totenwald – aber wie sollen sie mit Pfeil und Bogen gegen die Hightech-Waffen der Guardians bestehen? Und danach wartet eine noch viel größere Aufgabe auf sie: der Weg zu den fernen Städten und Machtmetropolen – und der führt mitten durch die von Bestien bevölkerte »Todeszone«!


Der erste Satz:

Todesstille herrschte im pechschwarzen Labyrinth der endlosen Gängen und Hallen.

Meine Meinung:

Sie haben das Unmögliche geschafft - sie sind aus Liberty 9 geflohen. Freiheit zum Greifen nah. Doch sie können ihre Freunde und alle anderen durch Liberty 9 zum Tode verurteilten nicht einfach zurück lassen. Sie beschließen das Unmögliche nochmals versuchen und die Libertianer zu befreien - auch wenn dies den Tod bedeutet kann.

Ich gehöre wohl zu den Wenigen, die dieses Buch nicht mochten. Schon der erste Band "Liberty 9 - Sicherheitszone" konnte mich nicht wirklich begeistert, deshalb hatte ich die Hoffnung auf den zweiten Band gelegt und wurde leider enttäuscht.

Ob es an dem Schreibstil von Rainer M. Schröder oder an dem Inhalt des Buches lag, kann ich nicht genau sagen, aber ich konnte keinerlei Bezug weder zu den Figuren noch zu der Geschichte an sich finden. Ich hatte ständig das Gefühl als ob ich ein schlechtes Theaterstück vor mir hätte mit Schauspielern, die absolut keine Schauspielfähigkeiten haben.

Für mich war alles sehr steif, hölzern und einfach Emotionslos. Selbst in den actionreichen Szenen oder auch die, die ans Herz des Leser appellieren sollen, musste ich stark ein Gähnen unterdrücken. Es hat mich einfach nicht gepackt. Dieses gewisse Etwas habe ich vergeblich gesucht.

Zwar passiert wesentlich mehr als im ersten Band, was mich zu Anfang auch hat glauben lassen, dass das Buch bzw. die Reihe meine Meinung doch noch ändern kann, leider wurde ich aber auch da wieder enttäuscht. Für mich war es schlicht und einfach total langweilig und mehr als langatmig. Ich musste mich zwingen das Buch weiter zu lesen, was bei mir schon fast eine gewaltige Leseflaute ausgelöst hätte.

Ich glaube, dass ich noch nie so erleichtert war, dass ich ein Buch endlich zuklappen konnte. Erleichtert, dass ich es geschafft habe. Und wäre das Buch kein Leserundenbuch, hätte ich es nach noch nicht mal der Hälfte abgebrochen. Und ich breche Bücher sehr selten ab und kann sie an einer Hand abzählen.

Fazit:

Mich konnte das Buch leider so gar nicht begeistern oder von sich überzeugen. Auch wenn im Vergleich zum Vorgänger deutlich mehr Action ist vorhanden war, ist bei mir einfach nichts angekommen.

1/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Ging mir leider total ähnlich :( Mit hölzern und emotionslos beschreibst du es wirklich treffend. Mir fehlte auch die Fähigkeit da richtig mitzufiebern, vor allem in den Abschnitten, in denen eine actiongeladene Szene auf die Nächste folgte.

    Sehr nachvollziehbare Rezension!

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