März 08, 2013

[Rezension] Beth Fantaskey - Der Vampir, den ich liebte

Broschiert: 434 Seiten
Verlag: Arena
ISBN-10: 340106150X
Preis: 16,99 EUR
Reihe: 1/3
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: Jessica's Guide to Dating on the Dark Side

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Inhalt:

Als der umwerfende Lucius Vladescu aus Rumänien an ihrer Schule auftaucht, ahnt Jessica, dass er etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat, über die sie so gut wie nichts weiß. Aber das, was er ihr eröffnet, ist so unglaublich wie lächerlich: Jessica soll eine Vampirprinzessin sein ... und ist angeblich seit ihrer Geburt mit Lucius verlobt. Viel zu spät erkennt Jessica, wer Lucius wirklich ist und welche Macht hinter ihm steht.


Der erste Satz:

Als ich ihn zum ersten Mal sah, lag ein dichter grauer Nebel über den Feldern.

Meine Meinung:

Jessicas Leben ändert sich schlagartig als Lucius Vladescu in ihr Leben tritt. Sie, die als kleines Kind adoptiert worden ist, soll vom Adel abstammen. Jedoch kein gewöhnlicher Adel, sondern dem Vampiradel. Lucius, der wie Jessica, aus Rumänien stammt, ist ihr seit der Geburt versprochen.

Doch wie passt ein Vampir, der aus Rumänien stammt und mehr als vorbildliche Manieren vorzuweisen hat, in ein Leben einer Highschool Schülerin? Stimmt - gar nicht.
Jessica versucht alles um Lucius und seine komischen Vampirgeschichten zu vertreiben. Doch kann sie wirklich ihrer Bestimmung davon laufen?

"Der Vampir, den ich liebte" ist definitiv nicht mit anderen Vampirgeschichten zu vergleichen. Hier glitzert nichts, hier hat keiner überdimensionale Superkräfte und hier wird auch nicht alle paar Seiten ein Mensch ausgesaugt. Die Geschichte um Jessica und Lucius kommt aber wunderbar ohne dem Ganzen aus.

Beth Fantaskey hat sich eher auf den Ursprung des Vampirismus bezogen und dies meiner Meinung nach sehr überzeugend und angenehm verpackt. Jessica frisst Lucius nicht direkt aus der Hand, sondern hat verständlicherweise eher den Verdacht einen Durchgeknallten vor der Nase zu haben. Es ist alles ein schleichender Prozess, den ich ausgesprochen gerne verfolgt habe. Es war witzig, spannend und wirklich mehr als unterhaltsam ohne allzu übertrieben zu sein. Es hat mich ein wenig an "Totenbraut" erinnert, wobei "Der Vampir, den ich liebte" für mich persönlich ein wenig besser und vorallen Dingen lebhafter war.

Auch die Charaktere, insbesondere Lucius Briefe, die bei mir das ein oder andere Schmunzeln ausgelöst haben, haben für mich sehr zum Lesevergnügen beigetragen. Nur am Ende konnte ich das Verhalten von Lucius nicht zu hundert Prozent nachvollziehen, was aber keineswegs störend war. Ich habe das Buch dennoch sehr gerne gelesen und hatte es innerhalb weniger Stunden durch.

Das Ende könnte man als ein abgeschlossenes betrachten, würde allerdings sehr viel Raum für Spekulationen lassen. Zum Glück ist es ein Auftakt zu einer Trilogie und der zweite Teil "Ein Kuss für die Unsterblichkeit"  ist bereits erschienen. Ich werde ihn mit Sicherheit lesen und freue mich schon drauf.

Fazit:

Ein gelungener und kurzweiliger Auftakt, der es versteht zu unterhalten, ohne dabei zu übertrieben zu sein und der dem Leser einige interessante Lesestunden bereitet.

4/5 Punkte

Über den Autor:

Beth Fantaskey lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Pennsylvania. Sie studierte Journalismus und kennt sich mit Texten bestens aus: Von Reden über Zeitungsartikel bis hin zu Kurzgeschichten hat sie schon alles verfasst. Der Vampir, den ich liebte ist ihr erster Roman.

Quelle: Arena Verlag

1 Kommentar:

  1. Dass das Buch nicht mit anderen Vampirgeschichten zu vergleichen ist, macht Hoffnung :D

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