Februar 21, 2013

[Rezension] Janet Edwards- Earth Girl: Die Prüfung

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: rororo
ISBN-10: 3499259028
Preis: 9,99 EUR
eBook: 9,99 EUR
Reihe: 1/3
Erscheinungsdatum: 1. September 2012

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Inhalt:

Sie kommt von der Erde. Ihr Schicksal steht in den Sternen. Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren. Sie gehört zu den Ausgestoßenen, den Wertlosen. Aber Jarra hat einen Traum: Sie will normal sein, will wie alle anderen studieren. Ihre Leidenschaft ist die Frühgeschichte – der faszinierende Zeitraum vor Erfindung der Portaltechnik. Damals lebten die Menschen in riesigen Städten wie New York, die heute nur noch Ruinen sind. Um ihren Traum wahr werden zu lassen, muss Jarra ihre Identität ver­leugnen. Sie ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Doch als ein schreckliches Unglück droht und nur Jarra es aufhalten kann, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich so erstrebenswert ist, normal zu sein ...

Der erste Satz:

Am Wallam-Crane Day entschied ich mich endlich für das Fach meines Grundstudiums.

Meine Meinung:

Jarra ist ein Affenmädchen. Ein Mädchen, dass behindert ist. Sie kann nicht auf anderen Planeten überleben und muss ihr ganzes Leben auf der Erde verbringen. Ihre Eltern, die keinen Gendefekt haben, haben sie als kleines Baby abgegeben - weggeschmissen. Niemand möchte ein Affenmädchen als Kind haben.

Als Jarra mit 18 Jahren sich für das Fach ihres Grundstudiums entscheiden muss, schmiedet sie einen waghalsigen Plan. Als Jarra das Militärkind will sie sich an der Asgard-Universität einschreiben und sich als eine von ihnen ausgeben. Sie will ihnen zeigen, wozu ein Affenmädchen alles fähig ist. Doch was passiert, wenn die Lüge gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt ist?

Ich finde es ziemlich schwer "Earth Girl - Die Prüfung" zu bewerten. Es sind zwei Hauptgründe bei mir, die für und gegen das Buch sprechen.

Auf der einen Seite überzeugt das Buch durch den wirklich unglaublich tollen Schreibstil von Janet Edwards. Ich habe manchmal wirklich Tränen gelacht, so viel Witz und Charme. Es war alles so lebhaft und unheimlich unterhaltsam. Humor ganz nach meinem Geschmack.

Auch Jarra und die anderen Figuren in dem Buch waren sehr authentisch. Insbesondere Jarra mit ihrem Sarkasmus und einer etwas stark ausgeprägten Vorliebe für Geschichte, die ihre Mitmenschen in den Wahnsinn treibt. Es steckte Herzblut in ihr und das hat man deutlich auf jeder Seite gemerkt.

Aber auf der anderen Seite ist da der Plot des Buches. Zu Anfang ist alles noch recht interessant, was bei dystopischen Büchern in der Regel immer der Fall ist bzw. sein sollte. Das Neue, was einen starken Reiz hat. Doch nach dem der erste Reiz verflogen war, hatte ich das Gefühl, als ob die Geschichte nicht wirklich vom Fleck weg kommt. Ein Stillstand, auch wenn die Autorin versucht hat daraus zu kommen, ist es ihr meiner Meinung nach nicht wirklich gelungen. Die Handlung an sich war einfach ein wenig lasch. Da konnte auch Jarra's Sarkasmus nicht drüber hinweg helfen.

Auch das Ende lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Man möchte schon irgendwie wissen, wie es mit Jarra weiter gehen wird, aber man verspürt nicht unbedingt ein Verlangen danach. Die Geschichte könnte auch nach diesem Buch für mich komplett enden. Selten war ich nach dem Lesen eines Buches so unsicher, wie es mir denn nun gefallen hat. Könnte für, aber auch gegen das Buch sprechen..

Fazit:

Ich habe mich für 3 Herzen entschieden, da 2 mir doch zu wenig gewesen wären, da ich wirklich oft lachen musste und stellenweise wirklich gut unterhalten wurde. Für 4 hat es aber nicht gereicht, da war mir die Handlung einfach zu lasch für.

3/5 Punkte


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