Januar 06, 2013

[Rezension] Tanja Heitmann - Frostzauber: Magische Liebesgeschichten

Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: rororo
ISBN-10: 3499216647
Preis: 8,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: 01. Dezember 2012
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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Inhalt:


Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz und andere Autorinnen verzaubern und verführen mit magischen Liebesgeschichten! Eine Nymphe, die in einem zugefrorenen Fluss auf den Liebsten wartet, der sie befreit; ein junger Mann ohne Gestern und Morgen, der nur durch die Tränen einer Liebenden in der Silvesternacht von seinem tragischen Schicksal erlöst werden kann; eine Elfe, zart und zerbrechlich, die die Kraft der Ewigkeit in sich trägt – diese und viele weitere Geschichten laden ein zu einer spannenden Reise voll großer Gefühle!

Der erste Satz:

Der Frost kam vor dem ersten Schnee, grub sich über Nacht tief in Blattwerk, Rinden und Wurzelstränge, drang ins Erdreich vor und brachte das Geflecht aus Wasserläufen zum Erstarren.

Meine Meinung:

In dieser Anthologie verstecken sich 6 Kurzgeschichten, die alle aus der Feder von deutschen Autorinnen stammen. Alle Geschichten haben ihren eigenen und besonderen Reiz. Es sind alle typische Winterbücher, die auch zur Stimmung im Winter passen - düster, schwer und auch magisch.

Tanja Heitmann, Lilach Mer, Mechthild Gläser, Gesa Schwartz, Antonia Michaelis und Jennifer Benkau sind sicherlich fast jedem Leser ein Begriff. Auch in ihren jeweiligen Geschichte steckte, bei den für mich bekannten Autorinnen, eindeutig ein Wiedererkennungswert. Ich persönlich habe bisher noch nichts von Lilach Mer oder Gesa Schwartz gelesen, und werde dies aber bei letzterer mit Sicherheit nachholen.

Ich lese normalerweise nicht besonders oft Kurzgeschichten und wurde in "Frostzauber" sehr positiv überrascht. Trotz der Kürze der Geschichten haben die Autorinnen es geschafft mich mit der ein oder anderen Geschichte zu berühren. Es war ein Leseerlebnis, der etwas anderen Art für mich.

Insbesondere die Märchenerzählerin Antonia Michaelis hat mich mit "Preußischblau" wiedermal total verzaubert und märchenhaft begeistert.
Aber auch Jennifer Benkau, die mich schon mit "Dark Canopy" einfach umgehauen hat, konnte mich mit der Geschichte "Das Lied des Eiswolfes" berühren.
Genau wie Mechthild Gläser und ihrer Geschichte "Die gefrorene Zeit", bei der ich mir persönlich eine tolle Fortsetzung der Geschichte vorstellen könnte.
"Jenseits des Lichts" war zwar für mich ein wenig schwächer als die oben genannten, aber trotzdem hatte diese Geschichte das gewisse Etwas für mich. 

Diese vier Kurzgeschichten haben mich persönlich am meisten überzeugt. Sie waren berührend, magisch und voller Gefühl. Dies alles in nur wenige Seiten zu packen und den Leser dennoch davon zu überzeugen und ihn dabei auch noch zu begeistern, verdient meiner Meinung nach großen Respekt.

Aber auch die anderen Geschichten "Unter dem Frosthauch" und "Cirque Indigo" waren zwar interessante Geschichten, die mich aber persönlich nicht zu hundert Prozent von sich überzeugen konnten. Stellenweise waren sie mir doch zu magisch und leicht unverständlich, was jedoch an der Kürze der Geschichte liegen könnte.

Fazit:

Ein bezauberndes und märchenhaftes Buch, dass mich in eine winterliche Welt voller Emotionen und Geheimnisse abtauchen lies. Ich habe die Kurzgeschichten unheimlich gern gelesen und war mehr als positiv überrascht.

4/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    habe deinen Blog grade entdeckt und mich als Follower eingetragen. Wirklich schöner Blog. Ich bin noch recht neu in der Bloggerwelt. Schau doch mal vorbei: http://lieber-lesen-blog.blogspot.de/

    Von diesem Buch habe ich schon so einiges gehört. Ich hoffe ich werde es auch mal schaffen dieses zu lesen. Wirklich schöne Rezi.

    Liebe Grüße

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