November 17, 2012

[Rezension] Joss Stirling - Saving Phoenix

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN-10: 3423760621
Preis: 16,95 EUR
Reihe: 2/3
Erscheinungsdatum: 1. November 2012
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Originaltitel: Stealing Phoenix

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Inhalt:


Die 17-jährige Phoenix wächst in der Gemeinschaft krimineller Savants, Menschen mit einer übersinnlichen Fähigkeit, auf. Für deren Anführer muss Phoenix ihre Gabe, das Zeitempfinden in fremden Gehirnen zu manipulieren, zu Diebstählen nutzen und das Gestohlene dann bei ihm abliefern. Als sie bei einer Gruppe amerikanischer Studenten iPads stehlen soll, trifft sie auf Yves Benedict. Doch der ist mehr als ihr nächstes Opfer – er ist ihr Seelenspiegel. Yves erkennt dies sofort und entwirft einen Schlachtplan, um Phoenix aus der Gemeinschaft zu befreien und den Anführer zu bezwingen. Doch dieser will die Macht der besonderen Verbindung zwischen Phoenix und Yves für seine eigenen Zwecke nutzen...


Der erste Satz:

Der Junge schien das perfekte Opfer zu sein.

Meine Meinung:

Phoenix, genannt Phee, ist ein Savant und eine Diebin. Sie muss ihre Gabe benutzen um in der Community, einer Gruppe von Savants, überleben zu können. Der Seher lässt ihr keine andere Wahl. Nicht dass Phee viele Optionen gehabt hätte, denn sie ist schon von kleinauf auf sich allein gestellt.

Bei einem ihrer Aufträge geht jedoch etwas schief. Eines ihrer Opfer schien immun gegen ihre Gabe zu sein und entsetzt muss sie feststellen, dass es mit ihrem Opfer, Yves, weit mehr auf sich hat.

Denn Yves ist ihr Seelenspiegel. Das perfekte Gegenstück ihrer selbst. Etwas woran Phee schon lange aufgehört hat dran zu glauben. Sie unterscheiden sich so sehr, dass es Phee schwer fällt sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen. Deshalb macht sie das, was sie am besten kann - sie haut ab. Mit Folgen nicht nur für sie und Yves, sondern für alle Savants, die an das Gute glauben.

"Saving Phoenix" hat mir, genau wie der erste Teil, wirklich ausgesprochen gut gefallen. Dennoch fehlt mir immer noch ein kleiner Touch um die 5 Sterne komplett zu machen.

Bei Phoenix gibt es viele Parallelen zu Sky, nur dass Phee von ihren Fähigkeiten und der Tatsache, dass sie ein Savant ist, weiß. Aber auch sie hatte keine leichte Kindheit und muss mit Dämonen der Vergangenheit kämpfen.

Joss Stirling hat mit ihr wieder mal einen Charakter erschaffen, der trotz einiger Fehler unheimlich sympathisch ist. Phoenix steht Sky in nichts nach, eher im Gegenteil. Sie Beide ergänzen sich, sowie die Benedict Brüder sich alle ergänzen. Die Entwicklung, die sie im Verlauf der Geschichte macht, war glaubwürdig und nachvollziehbar. Auch dies ist der Autorin wieder mal hervorragend gelungen.

Yves, und auch die komplette Benedict Familie, waren wieder sehr erfrischend und wirklich witzig. Ich musste so Manches mal herzhaft lachen. Die Autorin hat alle Figuren mit viel Witz und Charme ausstaffiert.
Yves und Phee als Seelenspiegel haben mich wirklich überzeugt und ich habe sie Beide sehr gerne auf ihrem Weg zueinander begleitet. Auch war es schön Sky und Zed wieder zusehen.

Auch vom Aufbau der Geschichte gleichen sich "Finding Sky" und "Saving Phoenix", was für mich aber keinesfalls negativ war. Denn ich wurde wirklich gut unterhalten. Es war von Allem ein klein wenig was dabei, Spannung, Emotionen, Unterhaltung. Dazu kommt der Schreibstil von Joss Stirling, der einfach und locker ist und dabei so Humorvoll. Als Leser kann man gar nicht anders als die Figuren ins Herz zu schließen.

Das Ende war ein kleinen Touch zu viel des Guten, was aber wirklich nur an meinem persönlichen Geschmack liegt. Es war für mich ein wenig zu kitschig und auch ein wenig übertrieben. Dennoch war ich zufrieden nach dem Lesen der letzten Seite und freue mich schon auf den nächsten Band um die Benedict Brüder, Savants und Seelenspiegel.

Fazit:

"Saving Phoenix" hat mich wirklich ausgesprochen gut unterhalten. Ein kurzweiliges Lesevergnügen, dass das kleine Leseherz höher schlagen lässt.

Ich freue mich auf den nächsten Band und hoffe, dass wir nicht allzu lange darauf warten müssen.

4/5 Punkte

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