Oktober 19, 2012

[Rezension] Charlotte Link - Im Tal des Fuchses

Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN-10: 3764503505
Reihe:  1/1
Preis: 22,99 EUR
Erscheinungsdatum: 12. September 2012

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Inhalt:

Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist?

Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …


Der erste Satz:

Der Junge war nicht sicher, ob er wirklich einen Fuchs gesehen hatte oder ob es ein anderes Tier gewesen war, aber er beschloss schließlich einfach, dass es sich um einen Fuchs gehandelt haben müsste, denn dieser Gedanke gefiel ihm am besten.

Meine Meinung:

Stell dir vor, du wirst entführt. Niemand weiß wo du bist oder was mit dir geschehen ist. Und dein Entführer wird wegen eines anderen Deliktes festgenommen - und schweigt..

Ich lese immer mal wieder gerne Bücher von Charlotte Link, aus dem einfachen Grund, weil die Autorin es versteht den Leser zu unterhalten. So auch in diesem Buch.

Aufgrund des Klappentextes hatte ich zu Anfang eine ganz andere Vorstellung vom Verlauf der Geschichte und war daher ein wenig überrascht. Im Nachhinein finde ich dies jedoch mehr als passend, da es so zur Spannung des Buches beiträgt. Deshalb auch meine verkürzte Zusammenfassung des Inhaltes!

Die Autorin hat es auch in diesem Buch geschafft mich schon von der ersten Seite an zu packen und mich erst auf der letzten Seite wieder loszulassen. Dies ist auch einer der Gründe, warum ich Charlotte Link so gerne lese. Sie lässt den Leser fast bis zum Schluss im Unklaren darüber, wie und wer und wo und mit wem. Im Verlauf der Geschichte entstehen immer neue Theorien, die man jedoch Seiten später wieder verwirft. Es ist einfach herrlich auf diese Reise zu gehen, auf die uns Charlotte Link mit jedem ihrer Bücher schickt.

Der Schreibstil der Autorin ist mehr als angenehm zu lesen und lässt die Seiten nur so verfliegen. Dazu kommen viele verschiedene Charaktere, die alle besondere Eigenschaften besitzen, die sie ausmachen und gleichzeitig damit auch die Geschichte an sich.

Am Ende dieses Buches bleibt der Leser überrascht zurück. Ich hätte mit diesem Ausgang absolut nicht gerechnet. Muss jedoch leider auch sagen, dass mich das Ende ein wenig enttäuscht hat. Es hatte einen leichten faden Beigeschmack, da bei mir einfach während des Lesens eine Erwartung an das Ende heran gereift ist, die nicht erfüllt worden ist.

Fazit:

Ich hatte wirklich äußerst spannende und unterhaltsame Lesestunden mit "Im Tal des Fuchses", auch wenn das Ende für mich persönlich ein wenig enttäuschend war. Dennoch ist es ein typischer Link, den man einfach genießen muss.

4/5 Punkte

Kommentare:

  1. Habe das Buch auch gelesen und rezensiert und war total begeistert. Für mich war es aber der 1. Charlotte Link Roman.

    Lieben Gruss, Iris

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    1. Dann kann ich Dir "Am Ende des Schweigens" ans Herz legen. Dies war mein erster Link und ich war ebenfalls total begeistert :)

      Liebe Grüße
      Kate

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    2. Danke für den Tip. Werde es mir mal ansehen.

      Lieben Gruss, Iris

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