März 07, 2012

[Rezension] Carlos Ruiz Zafon - Marina


Taschenbuch: 349 Seiten
Verlag: Fischer
ISBN-10: 3596186242
Preis: 9,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: 12. November 2012
Originaltitel: Marina

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Inhalt:

"Wir alle haben im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine." So beginnt Óscar Drai seine Erzählung. Der junge Held des Romans sehnt sich danach, am Leben Barcelonas teilzuhaben, und streift am liebsten durch die verwunschenen Villenviertel der Stadt. Eines Tages trifft er auf ein faszinierendes Mädchen. Sie heißt Marina, und sie wird sein Leben für immer verändern.
Gemeinsam werden die beiden in das düstere Geheimnis um den ehemals reichsten Mann Barcelonas gesogen. Schmerz und Trauer, Wut und Größenwahn reißen sie mit sich, eine höllische Verbindung von vernichtender Kraft. Aber auch Marina umgibt ein Geheimnis. Als Óscar schließlich dahinterkommt, ist es das jähe Ende seiner Jugend.
In Marina beschwört Carlos Ruiz Zafón erstmals sein unnachahmliches Barcelona herauf, eine Stadt voller Magie und Leidenschaft, und erzählt in unvergleichlicher Weise die dramatische Geschichte eines jungen Mannes, der um sein Glück und seine große Liebe kämpft.

Der erste Satz:

Marina sagte einmal zu mir, wir erinnerten uns nur an das, was nie geschehen sei.

Meine Meinung:

"Wir alle haben im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine."

In "Marina" erzählt uns Oscar Drai seine Geschichte. Keine normale Geschichte, nein, eine ganz besondere - seine und Marinas Geschichte. Wie sie sich kennen lernen und gemeinsam auf eine Reise gehen, in die Vergangenheit, um die Wahrheit zu erfahren - eine Wahrheit die vielleicht besser nie ans Licht kommen sollte.

Da ich wusste, dass dieses Buch schon vor "Der Schatten des Windes" geschrieben wurde, bin ich mit einer komplett anderen Einstellung an dieses Buch gegangen und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil.

Herr Zafon hat es geschafft mich wieder mal zu verzaubern, sodass ich wieder komplett in der Geschichte versunken bin und mit Oscar und Marina auf Entdeckungsreise gegangen bin, durch Barcelona spaziert bin.
Mit Marina und Oscar mitgelitten habe und auch das ein oder andere Tränchen verkneifen musste.

Ich habe "Marina" unheimlich gerne gelesen, auch wenn es nur ein kurzes Lesevergnügen war.
Der Erzählstil von Carlos Ruiz Zafon ist unverwechselbar und es ist immer wieder ein Genuss ein Werk von ihm zu lesen, weil es einfach Spaß macht.

Die Geschichten in der Geschichte, die erst nach und nach aufgelöst werden, sind nur ein weiteres Highlight des wunderbaren Buches.

Fazit:

Wer eine spannende, ein wenig melancholische, aber auch unvergleichbare Geschichte lesen möchte, dem kann ich "Marina" aus vollstem Herzen empfehlen. Ein Zafon, bleibt ein Zafon!

5/5 Punkte

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