März 24, 2012

Anika Beer - Als die schwarzen Feen kamen

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: cbj
ISBN-10: 3570401472
Preis: 12,99 EUR
eBook: 9,99 EUR
Reihe: 1/1
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum: 12. März 2012

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Inhalt:

Eine Geschichte, die einen Lesesog entfaltet, dem man sich nicht entziehen kann

Völlig unerwartet wird die fünfzehnjährige Marie von Gabriel, dem Schwarm ihrer Mitschülerinnen, angesprochen. Gabriel vermag die Wesen zu sehen, die sich im Schatten der Menschen verbergen, und in Maries Schatten bemerkt er etwas Beunruhigendes: einen Schwarm gefährlich anmutender schwarzer Feen. Gabriels Angebot, ihr zu helfen, lehnt Marie zunächst ab, doch als es den Feen gelingt, in die Realität einzubrechen, geht sie erneut auf ihn zu. Gemeinsam versuchen sie, das Wesen der schwarzen Feen zu ergründen. Dabei stoßen sie auf eine düstere Stadt aus Obsidian, die Marie einst in ihrer Phantasie erschuf, die jetzt aber von den schwarzen Feen beherrscht wird. Mit Gabriels Hilfe will Marie es wagen, die Obsidianstadt zu betreten, um sich den Feen zu stellen …

Der erste Satz:

Dick und undurchsichtig türmten sich die Nebelschwaden am rotvioletten Himmel.

Meine Meinung:

Marie hatte es nicht leicht in ihrem Leben. Ihren Vater hat sie verloren, als sie noch ein kleines Kind war. Mit ihm zusammen hat sie eine wunderbare Welt erschaffen - die Obsidianstadt. Dort herrscht nur Glück und Freude. Doch nichts ist mehr davon übrig geblieben. Die Stadt ist vergessen, weil die Erinnerung daran viel zu sehr schmerzt.

Doch dieses Vergessen hat folgenschwere Folgen. Denn mit jedem traurigen oder bösen Gedanken schlüpft eine schwarze Fee und diese Feen wollen in die wirkliche Welt von Marie und nicht in friedlicher Absicht. Marie weiß nicht, was mit ihr geschieht. Sie weiß nur, dass irgendetwas mit ihr nicht stimmt. Nur einer kann ihr helfen - Gabriel. Er kann die Schatten sehen, die hinter dem Menschen sind und ist vielleicht Maries letzte Chance.

Als die schwarzen Feen kamen ist anders. Düster, geheimnisvoll und voller Schatten. Eine drückende bis erdrückende Stimmung ist allgegenwärtig. Nebelig und doch greifbar. Für mich persönlich ein wenig zu allgegenwärtig. Das Buch ist nicht für einen hellen, fröhlichen Frühlingstag gedacht - zumindest habe ich es so empfunden.

Die verschiedenen Figuren waren sehr liebevoll heraus gearbeitet. Besonders die Schattenwesen fand ich sehr interessant und besonders gut gelungen. Ich konnte die Handlungsweise der Protagonisten voll und ganz nachvollziehen. Sie waren echt und kein bisschen übertrieben.
Auch die Stadt Obsidianstadt und ihre Geschichte war äußerst interessant, wenn auch ein wenig erschreckend.

Die Wendungen in dem Buch haben mich überrascht, positiv überrascht. Ich habe es so nicht kommen sehen und es hat sehr zur Spannung des Buches beigetragen.
Das Ende hat für mich voll und ganz gestimmt. Ein abschließendes Ende, das keine Fragen mehr offen lässt.

Fazit:

Eine düster-schöne Geschichte mit interessanten Figuren und Wesen, die für mich persönlich ein wenig zu lange zu düster war. Es ist aber nur ein kleiner Punkt von vielen guten Punkten.
Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass andere Leser vollkommen von dem Buch begeistert sein werden.

4/5 Punkte
Über den Autor:

Anika Beer ist ein Herbstkind des Jahres 1983 und wuchs in der Bergstadt Oerlinghausen am Teutoburger Wald auf. Die Welt der fantastischen Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit: Sie lernte mit 3 Jahren lesen, im Alter von 8 bekam sie eine Schreibmaschine und fing an, erste Geschichten zu schreiben. Anika Beer begeistert sich für Kampfkunst und fremde Kulturen und lebte nach dem Abitur einige Zeit in Spanien, bevor sie in Bielefeld eine Stelle an der Universität annahm. Nach „Als die schwarzen Feen kamen“ ist „Wenn die Nacht in Scherben fällt" ihr zweiter Jugendroman.

Quelle: cbj

Kommentare:

  1. Dein Blog gefällt mir gut :) Bin gleich mal Leserin geworden.

    Liebe Grüße

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  2. Hey
    Schöne Rezi :D

    Ich habe dich getaggt:
    http://fantasybookshelf-buecher.blogspot.de/2012/03/filmstockchen-funf-fragen.html

    LG

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